Rutenkunst

I absolutely love the FSM! I was once a lost soul drifting for one belief to another searching for answers. But then I was referred to your site, and now I feel his Noodly Appendage all through my body; giving me strength. (Pastalm I, The Loose Canon)

Seit dem Sommer 2013 bin ich auch ein Rutengänger, echt. Ich hatte eine Grundausbildung bei einem Rutengängermeister. Aber mein Meister hat nicht die altmodischen passiven Ruten, wie zB. aus Holz, Plastik oder Metall benutzt. Nein, wir verwenden aktive elektronische Ruten!

Dieses Spezialfabrikat von einer indischen Universität ist bereits knapp vor der Marktreife und die Markteinführung in Europa ist nur mehr eine Frage der Zeit. Diese Ruten sind aus einem gelben Plastikgehäuse, für jede Hand gibt es ein Stück. Sie haben je eine neun-Volt-Blockbatterie, eine Leuchtdiode und einen Schalter. Der Griff ist drehbar montiert, so dass der Ausschlag stattfinden kann.

Vorne hat jede Rute ein kleines Loch, in das man das magische Resonanzpräparat einführt. Zur Messung der spektralen Energie war das ein buntes Papier mit allen Spektralfarben. Zur Messung meiner Aura waren es Wattestäbchen mit meinem Speichel, welchen ich unter meiner Zunge abgenommen habe. Zuerst hat der Meister meine spektralen Energien vermessen und anschließend meine Aura. Ich habe eine Aura von mindestens sechseinhalb Metern, das ist mehr als überdurchschnittlich! Bei MIR funktioniert es auch, ich habe bei einer Versuchsperson ebenfalls die spektrale Energie vermessen können!

Es funktioniert so:

  • Man reinigt zuerst seinen Geist. Ich habe dazu nicht geommt, sondern die hyperfeinstofflichen Kräfte des FSMs, i.e., mein Nudeliges Anhängsel, mit meinen Geistorganen angerufen.
  • Dann habe ich die Versuchsperson in nord-süd-Richtung ausgerichtet und mich seitlich vor sie gestellt.
  • Sodann durfte ich die Ruten zum ersten male anfassen. Ich habe sie eingeschaltet und sie richtig in die Hände genommen. Ich habe sofort nach dem Einschalten die Verbindung zum FSM erfühlen können. Ich fühlte mich glücklich, glücklicher als sonst, hatte ich doch zwei schöne dicke Ruten in meinen Händen. Es war wundervoll.
  • Danach habe ich abgefragt, ob ich nun muten dürfe.
  • Der eigentliche Muting-Vorgang ist zweistufig: Detektion und Estimation.
  • Die Detektion erfolgt folgendermaßen: Falls beide Ruten sich hin zur Versuchsperson drehen, was mit ein bisschen Geschick im Handgelenk leicht zu erreichen ist, so hat die Versuchsperson spektrale Energien. Falls ich mich dazu gezwungen hätte, die Ruten in die andere Richtung zu drehen, hätte ich die Versuchsperson bitter enttäuscht.
  • Nach der erfolgreichen Detektion habe ich sodann die Estimation, i.e., die Messung der Energiestärke vorgenommen. Dazu musste ich beide Ruten nach außen drehen lassen, so dass eine zur Versuchsperson zeigte, die andere weg von ihr. Der Öffnungswinkel gibt die Stärke ihrer spektralen Energie an. Meine Versuchsperson erreichte natürlich einen Winkel von über einhundertachzig Grad (mind. 12 345 678,23 Bovis) – das war sehr gut für sie! Wenn ich die Ruten nur um ca. fünfundvierzig grad hätte ausschlagen lassen, dann hätte ich als Geistheiler Geld von meiner Versuchsperson abzocken können, um sie so lange zu heilen, bis der Ausschlag maximal wird (23 666 042 Bovis).
  • Ich werde bald erlernen, wie man auch noch die 23 Chakren vermißt. Des Weiteren werde ich mir meine eigenen elektronischen Ruten entwerfen und sie dann weltweit vertreiben. Dick, hart, lang. Made in Germany!

Und ich werde auch bald erlernen, wie man unterirdische Geospaghetti-Linien vermessen kann.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Rutengänger & Pirat)

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