Franz Hartmann

Ramen, Piraten!

Heute setze ich meine Serienpredigt Die Evolution hin zur Anthroposophie bei Franz Hartmann, dem wichtigsten Wegbereiter der Theosophie im deutschsprachigen Raum, fort.

Franz Hartmann war ein deutscher Theosoph, Freimaurer, Rosenkreuzer, Astrologe und esoterischer Autor. Er war einer der Wegbereiter der Theosophie im deutschsprachigen Raum. Er hat sogar mit der Blavatsky in Adyar zusammengearbeitet.

Er wuchs im Allgäu auf und ging zum bayrischen Militär. Später studierte er und wurde Apotheker. Er ging über Frankreich, nach St. Louis, USA. Er hatte ein bewegtes Leben.

Er baute ein weitreichendes Netzwerk auf und er hat viele Fachvorträge abgehalten und viel publiziert. Er schuf Verbindungen zwischen der religiös-mystischen Welt Indiens und Europas, und trug damit wesentlich zur Verbreitung östlicher Philosophien im Westen bei. Andererseits steht Hartmanns Werk im Widerspruch zu den traditionellen christlichen Konfessionen und wird deshalb auch von diesen abgelehnt.

Astro.com sagt: In seiner Darstellung der Medizin des Paracelsus bringt Hartmann eine Übersicht, wie die Bedeutung der Planeten aus theosophischer Sicht zu sehen ist, er bezieht sich dabei auf Blavatskys Geheimlehre.

Ihm kam sehr entgegen, dass auch Paracelsus, dessen Werke er zusammenfassend in zwei Büchern darstellte, ebenfalls die Makrokosmos-Mikrokosmos-Lehre vertritt, in welcher jedes kosmische Ereignis seine irdische bzw. menschliche Entsprechung hat; vgl. hierzu auch das hermetische Gesetz, das verkürzt wiedergegeben wird als Wie oben, so auch unten.

Er unterstützte auch die Guido-von-List-Gesellschaft. Zusammen mit Theodor Reuß war er ein Gründungsmitglied des O.T.O. Und Freimaurer war er auch noch. Ein echter Vereinsmeier.

1882 las er Blavatskys „Isis entschleiert“ und wurde Anfang 1883 Mitglied der Theosophischen Gesellschaft (TG) in New Orleans. 1883 war er in Adyar und trat zum Buddhismus über und bekam einen Job in der TG-Zentrale. Im Jahre 1896 gründete er die deutsche TG.

Wikipedia sagt: Während Blavatsky, die Hartmann gerne „dirty Franz“ nannte, und Olcott von Februar bis Dezember 1884 auf einer Europareise von Adyar abwesend waren, begann die umstrittene Coulomb-Affäre Wellen zu schlagen, diese zog sowohl den Ruf Blavatskys als auch der TG in Mitleidenschaft.

Hartmann, als Mitglied des Kontrollrates der TG in Adyar, versuchte Blavatsky zu verteidigen, kam dadurch in Konflikt mit den aufgebrachten Anhängern der TG und der durch den Bericht ungünstig beeinflussten öffentlichen Meinung.

Dies torpedierte die Ausübung der leitenden Funktion Hartmanns bei der Adyar-TG und machte seinen weiteren Aufenthalt in Indien unmöglich.

Gemeinsam mit Blavatsky, deren Bleiben in Indien durch diese Vorfälle ebenfalls nicht mehr erwünscht war, verließ er im Frühjahr 1885 das Land (zwischen 26. März und 7. April, es gibt unterschiedliche Angaben über den Abreisetermin), um nie mehr dorthin zurückzukehren.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Wegbereiter, FSMoSoph & Pirat)

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