Rudolf Steiner, Krampfesoteriker, größenwahnsinniger Sektenguru, Jesusersatz, Goethenachfolger und Begründer der Anthroposophie

Ramen, Piraten!

Heute setze ich meine Serienpredigt Die Evolution hin zur Anthroposophie mit Rudi S. himself, Krampfesoteriker, größenwahnsinniger Sektenguru, Jesusersatz, Goethenachfolger und Begründer der Anthroposophie, fort.

Der Scharlatan, größenwahnsinnige Sektenführer und Krampfesoteriker Rudolf Joseph Lorenz Steiner wurde 1861 in k.u.k. Österreich-Ungarn (heutiges Kroatien) geboren und hat als neunjähriger Junge schon den Geist seiner verstorbenen Tante gesehen. Es interessierte ihn schon im Jugendalter die Geometrie und er las Kant. Steiner wäre gerne ein Erleuchteter gewesen, welcher eine neue Ära der Menschheit einläuten wollte. Seine spirituellen Ansichten werden unter Anthroposophie zusammenfasst.

Die Anthroposophie ist eine esoterische Schule, welche von der ebenfalls esoterischen Lehre der Theosophie von Helena P. Blavatsky abstammt. Anthroposophie wird heute in weiten Kreisen der unaufgeklärten Ober- und Mittelschicht noch immer verehrt und gelehrt. Um sich schnell ein Bild von Steiners Ansichten und Wissenschaften machen zu können, klicken Sie hier: http://lesostunde.blogspot.de/2014/08/folge-6-rudolf-steiner.html.

Rudolf Steiner sagt: Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.

Rudolf Steiner sagt aber auch: Wenn die Neger nach dem Westen auswandern, da können sie nicht mehr soviel Licht und Wärme aufnehmen wie in ihrem Afrika. Daher werden sie kupferrot, werden Indianer.

Es gibt viel zu lesen und zu hören von und über Steiner. Ich habe hier viel von ihm und über diesen verquasten Esoteriker zusammengekittet. Ich hoffe, es langweilt Sie nicht allzu sehr.

Leben

Von 1879 bis 1883 studierte er an der Technischen Universität Wien Mathematik, Physik, Chemie, Botanik, Biologie, Literatur und Philosophie, er musste aber aus Geldmangel abbrechen. 1882 nahm er einen Job als Herausgeber einer Neuauflage von Goethes Werken an. Aus den Werken Goethes lernte er über die Naturwissenschaften. Andere lernen Naturwissenschaften von Naturwissenschaftlern. Er wurde doch noch Akademiker, er promovierte in Rostock 1891 in Philosophie.

Rudolf Steiner sagt: Wer diese Welten (die übersinnlichen) leugnet, der sagt nichts anders, als dass er seine höheren Organe noch nicht entwickelt hat.

In Wien wurden ihm vom Esoteriker Friedrich Eckstein Blavatskys Ideen nahegebracht. Er wurde ein hoch charismatischer Denker mit Geistorganen. Er fand heraus, dass die Beobachtung des Denkens die allerwichtigste Wahrnehmungsleistung des Menschen sei. Selbstreflexion eben. Damit sei ein fester Punkt gewonnen, von dem aus man mit begründeter Hoffnung nach der Erklärung der übrigen Welterscheinungen suchen könne. Der Experimentalismus war wohl nicht das seine. Er wollte den Dualismus bekämpfen und den Monismus wissenschaftlich rechtfertigen. Er wurde dann ein Spezialist für Nietzsche. Er hat begonnen, Vorträge über das Christentum als mystische Tatsache zu halten, und bald waren Theosophen, denen er bis dahin ablehnend gegenüber gestanden hatte, sein wichtigstes Publikum.

Wirken

Ein Blogger sagt: Steiners „atlantische“ Rassentheorien aus seiner Akasha-Chronik entsprechen denen Hitlers.

Im Jahre 1902 wurde eine deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft (TG) gegründet, aber man konnte sich nicht auf einen Vorsitzenden einigen. Er war der Kompromisskandidat und durfte dieses Amt für ca. zehn Jahre belegen. Steiner hatte, bevor er auch nur Mitglied der TG geworden war, in zwei Punkten dargelegt, worin er seiner Meinung nach von Blavatskys theosophischer Lehre abwich:

  • Er sprach dem menschlichen Wesenskern, dem Ich, eine zentrale Bedeutung auf dem spirituellen Entwicklungsweg zu.
  • Er betonte die Einmaligkeit und Einzigartigkeit der Person des Jesus Christus, der von den älteren Theosophen nur als ein hochentwickelter Mensch (ein Meister) neben anderen angesehen wurde.

Nun folgt ein Machtkampf, ein Fachstreit der esoterischen Chefideologen. Er wollte die Theosophie aus dem abendländischen Geistesleben heraus neu entwickeln, 1903 bekannte er sich aber auch zu den Lehren von Reinkarnation und Karma. Über die Jahre kam es zu Spannungen zwischen der TG und den deutschen Sektionen und Logen, welche wohl an Steiners Person festzumachen war.

Eine ernste Krise entstand, als Charles W. Leadbeater und Annie Besant 1911 Jiddu Krishnamurti als kommenden Weltlehrer propagierten und er als eine Reinkarnation Christi aufgefasst wurde. Steiner lehnte den zunehmenden Kult um Krishnamurti ab. Passenderweise hat er auch die Meinung vertreten: wenn eine schwangere Arierin einen Negerroman lese, so bringe sie einen Mulatten zur Welt.

Er wollte eher einen arischen neuen Jesus Christus, er wäre auch gerne selbst für diese Rolle zur Verfügung gestanden.

Die deutsche Sektion der TG bat ihn und seine Anhänger aus der TG auszutreten. Steiner verließ die TG im Jahre 1913 um seine Selbstbauesoterik zu promoten: Die Irrlehre ganannt Anthroposophie. Viele von ihm bezirzte Mitglieder der TG folgten ihm. Tausende. Die deutsche TG-Fraktion löste sich auf und wurde von der Zentrale unter neuem Namen und unter neuer Leitung erneut gegründet.

Die Entwicklung seiner Anthroposophie aus Besants und Leadbeaters Theosophie bewirkte, dass die Anthroposophie und die Theosophie miteinander gleichgesetzt anaylsiert wurden. Beide esoterischen Weltmodelle unterscheiden sich jedoch beträchtlich voneinander, sagen Insider. Erst mit zunehmender Bedeutungslosigkeit der TG und zunehmend aggressiver anthroposophischer Publikationen gegen die TG konnten die schamlosen Kritiker die Unterschiede beider Bewegungen erkennen.

Steiner hat uns eine Vielzahl von neuen Ideen geschenkt:

  • Die Anthroposophie: Steiner postuliert einerseits die wissenschaftliche Überprüfbarkeit seiner aus seiner Sicht falsifizierbaren Gralswissenschaften, auf der anderen Seite verweist er auf okkulte Quellen, die seltsamerweise nur wenigen Eingeweihten zugänglich sein sollen. Bitte lesen Sie sich den Fachartikel zum Thema Astralwelt durch, damit Sie etwas besser verstehen können, was Falsifizierbarkeit NICHT ist.
  • Die sieben Lebensgeheimnisse: Das Geheimnis des Abgrunds, das Geheimnis der Zahl, das Geheimnis der Alchemie, das Geheimnis der Geburt und des Todes, das Geheimnis des Bösen, das die Apokalypse behandelt, das Geheimnis des Wortes, des Logos und das Geheimnis der Gottseligkeit; es ist das zutiefst verborgene.
  • Die Anthroposophische Architektur: Über Geschmack kann man nicht streiten. Ich werde übrigens bald die FSMoSophische Architektur schauen.
  • Die soziale Dreigliederung: Sie soll Verbindungen des Geldes mit dem Recht, des Rechts mit dem Glauben und des Glaubens mit dem Geld verhindern. War damals schon die Gewaltentrennung bekannt?
  • Wurzelrassentheorie: Er unterschied Menschen nach ihrer Hautfarbe und assoziierte im Rahmen seines kosmologischen Determinismus die weiße Rasse mit dem Denkleben, die schwarze Rasse mit dem Triebleben und die gelbe Rasse mit dem Gefühlsleben. Über die Wurzelrassentheorie und über die Arier sollten Sie sich Ihre eigene Meinung bilden!
  • Die Waldorfschule: Darüber wissen andere besser bescheid.
  • Die Eurythmie: Über Geschmack kann man nicht streiten. Ich werde übrigens bald den alternativspirituellen Nudeltanz schauen.
  • Die Heileurythmie: Hier kann ich nur ätzen.
  • Die Christengemeinschaft: Steiner hat sogar ein fünftes Evangelium verfasst.

Psiram sagt: Von Rudolf Steiner ist bekannt, dass er sich für die Reinkarnation von Jesus Christus für das 19. oder 20. Jahrhundert hielt. Johann Wolfgang von Goethe hielt er für die entsprechende Reinkarnation von Christus des 18. und 19. Jahrhunderts.

  • Die biologisch-dynamische Landwirtschaft:

Anthrowiki.at sagt: Als speziell biologisch-dynamische Maßnahmen ist die Herstellung und Anwendung bestimmter Präparate gebräuchlich, die entweder den Wirtschaftsdüngern (Stallmist, Gülle, Jauche) zugesetzt werden oder in Wasser gerührt und dann auf Boden und Pflanzen gespritzt werden, um die Wirkung der irdischen Wachstumsfaktoren (zB. Nährstoffe) und der kosmischen Wachstumsfaktoren (Licht, Wärme und Rhythmen) sowie die Wirkungen der Anbaumaßnahmen zu verbessern.

Antiveganforum.com sagt: [Die biologisch-dynamische Landwirtschaft] weist esoterisch-magische Elemente auf und deckt sich teilweise mit heutigen Herstellungs- und Anbauverfahren für Bioprodukte (Ökologischer Landbau). Manche Praktiken dieser Landwirtschaftsform sind wissenschaftlich völlig abwegig. So gehört zum biologisch-dynamischen Credo die astrologisch anmutende Lehre planetarischer Einflüsse und der Mondphasen auf das Pflanzenwachstum, die wissenschaftlich widerlegt ist.

  • Das Schauen: Er hat auch die Akasha-Chronik, ein imaginäres tibetisches Buch, welches alle bisherigen und noch kommenden Entwicklungsstufen der Menschheit enthält, geschaut.

Anthrowiki.at sagt: Laut Rudolf Steiner beginnt die Akasha-Chronik, zumindest was alle Gedankenbildungen betrifft, dort, wo die obere geistige Welt (Oberes Devachan, Arupa-Devachan) in die untere geistige Welt (Unteres Devachan, Rupa-Devachan) übergeht, d.h. dort, wo die formende, aber selbst ungeformte Schöpferkraft sich in das Geformte wandelt.

  • Die anthroposophische Medizin:

Psiram sagt: Die anthroposophische Medizin ist streng auf Aussagen des verstorbenen Rudolf Steiner fixiert, die dieser aus seiner okkulten Schau einer Akasha-Chronik gewonnen haben will. Dies erschwert die Reform der Methode oder deren Anpassung an heutige Erkenntnisse der medizinischen Forschung.

  • Die Naturwissenschaften: Er hat sich ja selbst als den Feind der Naturwissenschaften, welche es zu überwinden gilt, gehalten. Dazu kochte er die Alchemie wieder hoch.

Anthrowiki.at sagt: Zinn (althochdeutsch zin) ist ein sehr weiches, silberglänzende metallisches chemisches Element mit dem chemischen Zeichen Sn (lat. stannum). Es zählt nach okkulter Tradition zu den sieben Planetenmetallen und wird dem Jupiter zugeordnet.

Steiners Ideen wurden schon zu seinen Lebzeiten sehr kontrovers diskutiert. Die proklamierte Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie wurde von Vertretern der universitären Wissenschaft nicht akzeptiert. Die gnostischen Ansätze seiner Christologie wurden von den Amtskirchen verurteilt. Es wurden Äußerungen Steiners zur Rassenfrage und zum Judentum kritisiert. Der Großteil der Zeitgenossen Steiners reagierte hämisch auf seine Vorträge.  Hermann Hesse nannte ihn einen krampfhaften Magier und angestrengten Willensmenschen.

Kurt Tucholsky sagt: Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt — und [Rudolf Steiner] hantierte mit Riesenbegriffen.

Albert Einstein sagt: […] Hokuspokus […] Bedenken Sie doch diesen Unsinn: Übersinnliche Erfahrung. Wenn schon nicht Augen und Ohren, aber irgendeinen Sinn muss ich doch gebrauchen, um irgend etwas zu erfahren.

Peter Bierl sagt: Wer Steiner liest, verdient Schmerzensgeld.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Schauender, FSMoSoph & Pirat)

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