Guido von List, im Rausche des Rotweines deutschtümmelnder Begründer der Ariosophie

Ramen Piraten!

Heute eröffne ich meine neue Serienpredigt genannt

Braune Esoterik,

welche selbstverständlich von meiner alten Serienpredigt Die Evolution hin zur Anthroposophie deutlich abgegrenzt ist, bei Guido von List, dem Erfinder der Ariosophie.

Guido von List sagt: Whenever I get big, I will build a Temple to Wotan!

Guido von List war österreichischer antisemitischer okkulter völkischer Schriftsteller, Verschwörungstheoretiker und Esoteriker. Er war stark von den Lehren der Blavatsky geprägt. Er begründete die Ariosophie und die Guido-von-List-Gesellschaft gegen Untermenschen und mindere Rassen. Schon damals kämpfte man gegen die jüdische Verschwörung, so wie es heutzutage Jan Udo Holey, Jo Conrad und Kollegen noch immer tun.

Leben

Er stammte einer wohlhabenden Wiener Kaufmannsfamilie ab, und in jungen Jahren träumte er davon, Künstler und Gelehrter zu werden. Er absolvierte eine Handelsausbildung und assistierte im Geschäft des Vaters. Bald war er ein Aussteiger aus der Großstadt und aus dem Christentum, wanderte gerne alleine durch die Wiener Wälder und er war auch ein begeisterter Alpinist und Ruderer. Bald griff er die theosophischen Ideen Blavatskys über die Wurzelrassentheorie auf, welche für seine Ariosophie wichtig waren. Sie wurden von ihm benutzt, um eine germanische Überlegenheit zu postulieren. 1871 wurde er Sekretär des Alpenvereins, wodurch er mit völkisch bewegten Deutschen in Kontakt kam.

Er schrieb deutschtümmelnde Romane und Bühnenstücke im Rausche des Rotweines. Die römischen Legionen, … die christlichen Missionare … Germanen … Riesen und Zwerge … Er war fast ein Jahr lang wegen einer Augenoperation blind und hat in dieser Zeit die Bedeutung der Runen verstanden … gesehen … geschaut. Er lernte den jungen Jörg Lanz von Liebenfels kennen, der einer seiner engsten Freunde und Schüler wurde. Er hat die Armanen, eine Mischung aus Ariern und Germanen erfunden.

1903 schickte er sein Manuskript über die arische Ursprache an die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, die es jedoch kommentarlos zurücksandte. Seine zu tiefst empörten Unterstützer, darunter der Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger und natürlich Jörg Lanz von Liebenfels, später auch Franz Hartmann, gründeten daraufhin die Guido-von-List-Gesellschaft, um seine Verforschungen zu finanzieren und zu publizieren.

Dietrich Bronder sagt: Lists ario-germanischer Staat beruht auf einem Sippenrecht, das vorsieht: Zweck der Sippe ist die Reinerhaltung der ario-germanischen Rasse.  Ehegesetze verhindern jede Vermischung; nur der Hausvater hat volle bürgerliche Rechte — die wiederum nebst allen Freiheiten nur den Angehörigen der Edelrasse zugestanden werden. Es sind unteilbare Erbgüter einzurichten sowie von jedem Hausvater ein Sippenarchiv und eine Sippenchronik. Die Erziehung des Menschen sei die wichtigste Aufgabe des Staates, die er nie aus den Händen legen dürfe.

Guido war einer der Baumeister des neuen spirituellen Deutschland. Er führte Studienreisen zu mystischen Orten durch, die mit den Armanen in Verbindung standen. Während des ersten Weltkrieges verfasste er eine Studie zu Armanismus und Kabbala.

Weiteres

  • Er deutete das Hakenkreuz im Jahre 1910 als Heils- und Kennzeichen der Arier und hat es zum Zeichen des Antisemitismus erhoben.
  • Er verpflanzte den Arier bzw. den Armanen vom alten Persien nach Nordeuropa.
  • Die Guido-von-List-Gesellschaft hat sich über das ganze deutsche Reich ausgebreitet!
  • Die Niederlage der Deutschen im ersten Weltkrieg interpretierte er als eine notwendige Zeit des Leidens vor der endgültigen Erlösung der Armanen.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Pirat)

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