News.at: Ein Hauch von blauer Esoterik

Die Lügenpresse sagt: Ein Hauch von blauer Esoterik

Auch an den rechten Rändern der FPÖ ist immer wieder eine rechte Esoterik beobachtbar. Beispielsweise besitzt der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Riemer das Kristallhaus – www.kristallhaus.at. Ein Seminarhotel das den Gästen „größtmögliche Strahlenfreiheit“ verspricht. Angeboten werden beispielsweise Sonnenanbeten, Feuerläufe und eine Sonnwendfeier. Er bezeichnete sich auch als „Wächter und Wahrer des Tempelweins“, was er später gegenüber der APA als „bsoffne Gschicht“ qualifizierte. 2011 befand sich in seinem Weinkeller ein Sonnenrad der schwarzen Sonne. Die schwarze Sonne wurde von der SS in die Wewelsburg eingeladen. Diese war der Ort esoterischer Zusammenkünfte der SS-Führung. Nach 1945 wurde sie zu einem der wichtigsten Symbole der esoterischen Rechten. Josef Riemer will von der Bedeutung nichts gewusst haben und nahm die Sonne ab.

Liste der begünstigten Spendenempfänger

Das Bundesministerium für Finanzen der Alpenrepublik sagt: Die unten stehende Liste enthält die spendenbegünstigten Einrichtungen, die wissenschaftliche Forschung und Lehre betreiben oder mildtätige Zwecke bzw. Zwecke der Entwicklungs- und/oder Katastrophenhilfe oder Umwelt-, Natur- und Artenschutz-Zwecke verfolgen oder Tierheime betreiben und Inhaber von Spendenbegünstigungsbescheiden sind oder waren. Aus der Spalte „Gültig-Ab Gültig-Bis“ ersehen Sie den Zeitraum, in dem die Spenden absetzbar waren. Scheint unter „Gültig-Bis“ kein Datum auf, sind die Spenden an die Einrichtung derzeit absetzbar.

Ramen, Ösis!

Euer Staat ist so geistig verwahrlost, dass er manche Homöo-Schüttlervereine als spendenbegünstigte Einrichtungen ansieht.

Bitte bereinigen! Danke!

Ramen, die Bilderberger-Illuminaten-Pharmamafioso-Finanzierungsleitstelle.

Spenden-Empfänger Registrierungs-
nummer
Gültig-Ab
Gültig-Bis
Forschungsinstitut der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin, abgekürzt FIÖGHM FW
2003
01.01.1994
20.11.2007
Institut für Homöopathieforschung FW
1655
07.12.2009
29.08.2012
Institut für Homöopathieforschung FW
2331
15.11.2012
ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR HOMÖOPATHISCHE Medizin, abgekürzt Ö.G.H.M. FW
1828
03.06.2008

Tierkommunikation / Tierdolmetsch

Ramen, Trockennasenaffen und andere Tiere!

Sie nennen sich Tierdolmetscher oder Tierkommunikator und sie bedienen damit einen neuen Sektor am großen Markt des Esoterikgewerbes. Im Internet und in Zeitungsannoncen bewerben sogenannte Tierflüsterer, Körperdolmetscher oder wie auch immer sie sich nennen mögen, ihre spirituellen Dienstleistungen. Dabei bieten sie an, kostenpflichtig mit Haus- und Nutztieren auf mit unter telepathischem Wege zu kommunizieren, zu spüren woran es dem Tier fehlt (ACHTUNG, das ist keine Diagnose!!), weshalb es entlaufen ist und wo der Huf drückt. Auch der Tod eines Tieres stellt bei der Kommunikation kein Problem für den Tierflüsterer dar. Guckt man auf die Internetseiten der Anbieter findet man meist nette Referenzen von angeblichen Kunden, beruhend auf persönliche Erfahrungen, auf Hörensagen – kurz Anekdotenwissenschaft – für das gutgläubige Volk das willens ist in die Esoterik-Falle zu tappen und es sich leisten kann. Um die nicht falsifizierbaren und esoterischen Behauptungen zur Tierkommunikation pseudowissenschaftlich zu untermauern, wird in Tierkommunikatoren-Kreisen gerne auf die mögliche Verschränkung zweier Zwillingsphotonen verwiesen, obwohl dabei nicht plausibel der Zusammenhang von wissenschaftlicher Quantenphysik zur telepathischen Tierkommunikation aufgezeigt wird. Andere halten es einfacher und schwurbeln von „Starken, spürbaren Verbindungen“, von „erhöhtem Einfühlungsvermögen und Sensibilität“ oder von einer „großen Liebe und Achtsamkeit für alle Tiere“. Vorweisen können die meisten Tierflüsterer ein astreines Zertifikat, welches an Volkshochschulen erworben werden kann.

Tierkommunikationsbasiskurs Inhalt

Grundwissen, Regeln, Haltung, Möglichkeiten des Empfangens, Übungen (Konzentration, Erdung, öffnen des 3. Auges, …)

Aber: Die Tierkommunikation hat nichts mit magischen Ritualen, Mystik, Okkultismus oder religiösen Vorstellungen zu tun!!

Nein, diese Art der übernatürlichen Tierkommunikation hat natürlich nichts mit der wissenschaftlichen Erforschung von Kommunikationswegen bei Tieren oder mit der sogenannten Tiersprachenforschung an sich zu tun, die die Kommunikationsformen bei verschiedenen Tierarten untersucht. Wir sprechen hier von einer teuer verkauften, nicht evidenzbasierten Handlung, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, was von den Anbietern mit großen Gesten des Handauflegens und dem Basis-Grundwortschatz des esoterischen Hohlsprechs weggeschwurbelt wird.

Zur Erinnerung: Die Tierkommunikation hat noch immer nichts mit magischen Ritualen, Mystik, Okkultismus oder religiösen Vorstellungen zu tun.

Ganz trocken und unromantisch: Es dürfte noch keinen Tierkommunikator geben, welcher beispielsweise die Delfinsprache nachpfeifen kann. Dafür haben wir im langsam aber sicher verblödenden Aufgeklärtenlande dieses weitere esoterische Geschäftsfeld (pro Sitzung (ca. 1 Stunde, inkl. Tierkommunikation, excl. Fahrtkosten (0,42/km): ca. 60,- Euro; Tierkommunikation per Foto, inkl. 3 individuelle Fragen an das Tier: ca. 40,- Euro) zur Verfügung.

Schenken Sie doch Ihrem Tier eine Stimme! #Hohlsprech

Der Tierflüsterer dolmetscht dann für das Tier und teilt Ihnen die erhaltenen Gedanken und Empfindungen des Tieres mit. Auch wenn kein Unabhängiger nachprüfen kann, was das Tier tatsächlich sagen wollte oder gefühlt hat. Er bindet die Menschen in das Gespräch mit ein und zeigt Ihnen wie er die Antworten erhalten hat.  Cold Reading. Aber wir haben natürlich nicht vergessen:

Die Tierkommunikation hat nichts mit magischen Ritualen, Mystik, Okkultismus oder religiösen Vorstellungen zu tun. Sie ist ein natürlicher Vorgang, der in unserer Gesellschaft unterdrückt wurde & leider immer noch wird.

VERSCHWÖÖÖRUUUUNG!!!!

Das beste special Feature: Herr und Frau Tierdolmetscher, Tierflüsterer oder Tierkommunikator kann auch mittels Foto mit Ihrem Tier kommunizieren. Denn: Da die telepathische Kommunikation mit einem Lebewesen auch über sehr große Entfernungen funktioniert, ist die direkte Anwesenheit des Tieres nicht zwingend notwendig. Hierzu benötigen Sie lediglich:

  • Ein Kopffoto des Tieres
  • Sein Alter
  • Seinen Namen
  • Namen und Kontaktdaten des Besitzers
  • 3 individuelle Fragen, die der Tierdolmetscher versucht in das Gespräch #Hohlsprech mit einzubauen.

Der halbwegs schlaue aber ängstliche Tierflüsterer darf natürlich nicht vergessen zu erwähnen: Weder das Körperdolmetschen, noch die Tierkommunikation ersetzen den Tierarzt! Es kann aber wunderbar mit der Schulmedizin kombiniert werden! (obwohl: Die Tierkommunikation hat nichts mit magischen Ritualen, Mystik, Okkultismus oder religiösen Vorstellungen zu tun!!) Falls Sie eine Tier- und Redford-freundliche Hausfrau sind, die sich gerne ein paar Euros nebenbei verdienen will, können Sie bei der Wunderbehandlung Ihres Tieres auch gerne selbst die Fähigkeit des Tierflüsterns mit erwerben. Ihnen ist das tagelange Sitzen an der (Dumm)Volkshochschule zu langwierig? Dann buchen Sie noch heute einen Blitzkurs beim seriösen Tierflüsterer Ihres unerschütterlichen Vertrauens. Lassen Sie sich das 3. Auge öffnen und sprechen Sie mit der Seele Ihrer verstorbenen Muschi – nichts ist unmöglich und die Wissenschaft weiss auch nicht alles. Ausserdem hatte Galilei auch recht! Und Sie haben nach wie vor fest im Hinterkopf verankert: Die Tierkommunikation hat nichts mit magischen Ritualen, Mystik, Okkultismus oder religiösen Vorstellungen zu tun!! Einfach mal ausprobieren, denn „hilft’s nix, so schadet’s nix!“.

Mögen Muschi und der tote Wuffi nach der „Behandlung“ auch noch so zufrieden gucken – Hohlsprech bleibt Bullshit, da lässt sich nichts schönreden. Möge die Heilige Wissenschaft mich eines Besseren belehren. Zertifizierte Volkshochschulabgänger werden dies nicht schaffen.

Hail Eris & Ramen.

Burkhard-Heim-Preis für Menschen, die sich auf bedeutende Weise für das Geistige Heilen engagiert haben

Ramen, Geister und Heiler!

Der Dachverband Geistiges Heilen e. V. vergibt biannual den Burkhard-Heim-Preis an Menschen, die sich auf bedeutende Weise für das geistige Heilen engagiert haben. Die bisherigen Träger des Burkhard-Heim-Preises waren:

  • 2004: Pfarrer scientol. Jürgen Fliege
    In der Sendung „Klipp und Klar“ des RBB äußerte Fliege: „Scientology ist eine Religion“. Er setzte sich für die Akzeptanz der Sekte als gleichberechtigte Religion ein.
  • 2006: Prof. Dr. Fritz-Albert Popp
    Zu Popp wird gelegentlich mitgeteilt, dass er an der renommierten Princeton University in New Jersey tätig gewesen sei. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen, da das angeführte Institut ICRL (international consciousness research laboratories) nicht zur Princeton University gehört. Mehrere ICRL-Mitglieder sind lediglich Mitarbeiter des ehemaligen „PEAR Laboratory“, einem kleinen, privat finanzierten Institut an der Princeton University, das sich mit parapsychologischen Fragestellungen beschäftigte. Die Aktivitäten von PEAR wurden nach dessen Schließung 2007 u.a. am privaten ICRL fortgesetzt.
  • 2008: Dr. med. György Irmey
    Irmey gilt als Kritiker der wissenschschaftlichen Medizin und als Kritiker der prospektiven randomisierten Doppelblindstudie.
  • 2010: Prof. Dr. med. Walter van Laack
  • 2012: Dr. med. brett. aur. Ruediger Dahlke
    In seinem Buch Krankheit als Weg (verfasst mit Thorwald Dethlefsen) will Dahlke erkrankten Menschen eine Mitschuld zuweisen. So schreibt er: „Der Hörsturz ist die Aufforderung nach innen zu horchen und der inneren Stimme zu gehorchen. Taub wird nur der, der für seine Innere Stimme schon lange taub ist“ oder „Unfälle [sind] unbewusst motiviert“ und „Die Natur wacht darüber, dass der Mensch im Laufe seines Lebens sich immer tiefer ins Kranksein hineinentwickelt, das durch den Tod seinen krönenden Abschluss findet. Das Ziel des körperlichen Teils ist das mineralische Dasein“. Von Dahlke erfährt man auch, dass Nierenpatienten angeblich “in der Regel Partnerprobleme” haben und man am Aussehen der großen Zehe erkennen könne, ob sich jemand für Führungsaufgaben eignet.
  • 2014: Die Münchner Placebo-Forscherin PD Dr. med. habil. Karin Meißner
    Zwischen 2007 und 2009 führte sie zusammen mit der Religionswissenschaftlerin PD Dr. Anne Koch die Studie „Psychische und vegetative Effekte des Geistigen Heilens in ihrem rituellen und religionsgeschichtlichem Kontext“ durch. In der Studie wies sie nach, dass geistiges Heilen messbare Selbstheilungsprozesse in Gang setzen kann.

Ramen, ich sage Euch! Den Burkhard-Heim-Preis 2016 für Menschen, die sich auf bedeutende Weise für das geistige Heilen engagiert haben, wird MIR zufallen werden, da Mr. MIR nachgewiesen hat (meta-reseach via Google), dass jeder Mensch ein Geistheiler ist!

Ramen und seiet geheilt!

Mr. MIR

Reiki in den USA staatlich anerkannt

Reiki-Magazin.de sagt: Das Nationale Zentrum für Komplementäre und Alternative Medizin (NCCAM) der USA berichtet auf der eigenen Website ausführlich über Reiki – Geschichte, Praxis, Anwendungsmöglichkeiten und Ausbildung – und gibt hilfreiche Hinweise für die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin. Eine Auflistung ausgewählter wissenschaftlicher Studien rundet den informativen Bericht der NCCAM, einer Unterorganisation des Nationalen Gesundheitsinstitutes der USA (National Institutes of Health) ab.

Was behauptet wird

Nccih.nih.gov sagt: What the Science Says About the Safety of Reiki

Reiki appears to be generally safe. In studies of Reiki, side effects were no more common among participants who received Reiki than among those who didn’t receive it.

Nun, das stimmt. Handauflegen oder Nichthandauflegen ist generell ungefährlich.

Was nicht gesagt wird

  • Assefi N, Bogart A, Goldberg J, et al. Reiki for the treatment of fibromyalgia: a randomized controlled trial. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2008;14(9):1115–1122.
    CONCLUSION: Neither Reiki nor touch improved the symptoms of fibromyalgia. Energy medicine modalities such as Reiki should be rigorously studied before being recommended to patients with chronic pain symptoms.
  • Catlin A, Taylor-Ford RL. Investigation of standard care versus sham Reiki placebo versus actual Reiki therapy to enhance comfort and well-being in a chemotherapy infusion center. Oncology Nursing Forum. 2011;38(3):E212–220.
    FINDINGS: Although Reiki therapy was statistically significant in raising the comfort and well-being of patients post-therapy, the sham Reiki placebo also was statistically significant. Patients in the standard care group did not experience changes in comfort and well-being during their infusion session.
  • Demir M, Can G, Celek E. Effect of Reiki on symptom management in oncology. Asian Pacific Journal of Cancer Prevention. 2013;14(8):4931–4933.
    Abstract: Reiki is a form of energy therapy in which the therapist, with or without light touch, is believed to access universal energy sources that can strengthen the body’s ability to heal itself, reduce inflammation, and relieve pain and stress. There is currently no licensing for Reiki nor, given its apparent low risk, is there likely to be. Reiki appears to be generally safe, and serious adverse effects have not been reported. So in this article provides coverage of how to use Reiki in oncology services.
  • Ferraresi M, Clari R, Moro I, et al. Reiki and related therapies in the dialysis ward: an evidence-based and ethical discussion to debate if these complementary and alternative medicines are welcomed or banned. BMC Nephrology. 2013;14:129.
    SUMMARY: This paper debates the current evidence on Reiki and related techniques as pain-relievers in an ethical framework, and suggests that physicians may wish to consider efficacy but also side effects, contextualization (availability and costs) and patient’s requests, according also to the suggestions of the Society for Integrative Oncology (tolerate, control efficacy and side effects).
  • Friedman RS, Burg MM, Miles P, et al. Effects of Reiki on autonomic activity early after acute coronary syndrome. Journal of the American College of Cardiology. 2010;56(12):995–996.
    Das ist nur eine Correspondence, kein Paper!
  • Kundu A, Lin Y, Oron AP, et al. Reiki therapy for postoperative oral pain in pediatric patients: pilot data from a double-blind, randomized clinical trial. Complementary Therapies in Clinical Practice. 2014;20(1):21–25.
    RESULTS: Thirty-eight children participated. The blinding procedure was successful. No statistically significant difference was observed between groups on all outcome measures.
  • Lee MS, Pittler MH, Ernst E. Effects of Reiki in clinical practice: a systematic review of randomised clinical trials. International Journal of Clinical Practice. 2008;62(6):947–954.
    CONCLUSION: In conclusion, the evidence is insufficient to suggest that reiki is an effective treatment for any condition. Therefore the value of reiki remains unproven.
  • Nield-Anderson L, Ameling A. Reiki: a complementary therapy for nursing practice. Journal of Psychosocial Nursing and Mental Health Services. 2001;39(4):42–49.
    Abstract: 1. Reiki is an ancient healing art involving the gentle laying on of hands. It can be practiced anytime and anywhere. 2. Reiki can be used as a complementary treatment to medical protocols. 3. Hand positions customarily correspond to the body’s endocrine and lymphatic systems and major organs, focusing on seven main chakras. 4. More research investigating the effects of Reiki on persons with psychiatric and medical disorders is necessary.
  • Thrane S, Cohen SM. Effect of Reiki therapy on pain and anxiety in adults: an in-depth literature review of randomized trials with effect size calculations. Pain Management Nursing. 2014; February 27 [Epub ahead of print].
    Although the number of studies is limited, based on the size Cohen’s d statistics calculated in this review, there is evidence to suggest that Reiki therapy may be effective for pain and anxiety.
  • vanderVaart S, Gijsen VM, de Wildt SN, et al. A systematic review of the therapeutic effects of Reiki. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2009;15(11):1157–1169.
    RESULTS: The modified CONSORT Criteria indicated that all 12 trials meeting the inclusion criteria were lacking in at least one of the three key areas of randomization, blinding, and accountability of all patients, indicating a low quality of reporting. Nine (9) of the 12 trials detected a significant therapeutic effect of the Reiki intervention; however, using the Jadad Quality score, 11 of the 12 studies ranked „poor.“

Ramen und Hail Eris! Es schein bewiesen dass Reiki genauso unwirksam ist wie das Heilige MIRyki.

Auch Charles Darwin (Patron Saint of Skeptics) ist Placebo-anfällig

The Surprising Story of Charles Darwin and His Homeopathic Doctor

By Dana Ullman, MPH

Dana Ullman protzt: My new book, The Homeopathic Revolution: Why Famous People and Cultural Heroes Choose Homeopathy (North Atlantic Books, 2007) includes many amazing stories about the use of and/or advocacy for homeopathic medicine from many of the most respected cultural heroes of the past 200 years. […]

One of the most amazing stories came from the life of Charles Darwin. Because so many of Darwin’s personal letters have been maintained and are now available online, there is a veritable treasure-trove of information about his life, illnesses, and his medical treatment. What will be described here is a part of his story, with much greater detail provided in The Homeopathic Revolution.

Anekdotenwissenschaft 🙂

Darwin’s Plant Experiments with Homeopathic Doses

Charles Darwin, Patron Saint of the Skeptics, said: The 1/20,000,000th of a grain of the crystallised salt does the same. Now, I am quite unhappy at the thought of having to publish such a statement.

Ramen, I wonder whether Holy Charles did perform the proper potentiation procedure (vigorous shaking) as well. Otherwise, it would not at all be a homeopathic effect!

Placebokapitalistisches Angebot an das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation der Schweiz

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation sagt: Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF ist das Kompetenzzentrum des Bundes für national und international ausgerichtete Fragen der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik.

An das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
erging per Mail an info @ sbfi.admin.ch

Guten Tag und Ramen, geehrte Bedienstete des SBFI!

Mit Freuden habe ich vernommen, dass die Sie, die Schweizer Behörde für Bildung, Forschung und Innovation die sogenannte Alternativmedizin massiv aufgewertet haben. Sie haben am 28. April 2015 die Höhere Fachprüfung für Naturheilpraktiker genehmigt. Somit dürfen (unter anderem) homöopathische Globuli neu mit dem Segen der staatlichen Behörden verabreicht werden. Das ist ein Durchbruch für die Alternativmedizin. Ihre Vertreter können nun nicht nur mit den Krankenkassen abrechnen, sie werden auch noch mit einem eidgenössischen Diplom geschmückt. Dieser Abschluss hat Pilotcharakter und bewirkt eine Verankerung der Alternativmedizin in der Gesellschaft.

Kommen wir zum Kern meines placebokapitalistischen Angebotes an das Schweizer Volk. Wenn, wie Sie sagen, Homöopathika klar als Arzneimittel anzuerkennen sind, so sind Heilige FSMoPathika ebenfalls als Arzneimittel anzuerkennen. Dies ist wissenschaftlich erwiesen. Darf ich das in Kürze ausführen. Mit unter folgende Evidenz ist vorhanden, dass Homöopathie so gut wie Zucker wirkt:

  • Edzard Ernst: A systematic review of systematic reviews of homeopathy. British Journal of Clinical Pharmacology 54 (2002), 577–582, PMID 12492603
  • Shang A, Huwiler-Muntener K, Nartey L, Juntherapiesi P, Dorig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet 2005, 366: 726–732.
  • http://consultations.nhmrc.gov.au/public_consultations/homeopathy_health

Ramen, ich sage Ihnen, die Heilige FSMoPathie wirkt auch so gut wie Zucker! Sie ist somit eine valide und sanfte Alternative zur Homöopathie, welche für den Endkunden auch noch ca. 50 % günstiger – bei gleicher Placebowirkung – ist. Ramen, geehrtes SBFI, nehmen Sie auch meine Heilige FSMoPathie in Ihren esoterischen Leistungsumfang auf und ermöglichen Sie somit den Naturheilpraktikern, Homöopathen und anderen Placebokapitalisten, die FSMoPathie ebenfalls für Geld feilzubieten. Ermöglichen Sie es den Schweizer Kassen, ebenfalls FSMoPathische Globuli abzurechnen!

Möge die Vernunft, das evidenzbasierte Denken und das Fliegende Spaghettimonster mit Ihnen sein!

Ramen,

Mr. MIR
Mr_MIR @ live.de