Alois Irlmaier, der dritte Weltkrieg und das rote Kleid der Frau des Richters

Ramen, Medien!

Lasset uns heute meine neueste Serienpredigt genannt

Psi-Geschichte

aus aktuellem Anlass mit dem Hellseher Alois Irlmaier fortsetzen.

Stephan Berndt sagt: Alois Irlmaier (1894-1959) war einer der besten Seher, die jemals auf deutschem Boden geboren wurden. Noch zu seinen Lebzeiten wurden seine Prophezeiungen von mehreren voneinander unabhängigen Quellen erfasst und veröffentlicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Sehern sprach er über weite Strecken Klartext.

Alois Irlmaier rät: Vahoidnstipps fian Kriag: Gähds ned ausn Heisl aussi. Draußn gäht da Staubtod um und vui Mensch sterbn. Wea den Staub einschnauft kriagt an Kraumpf und stiarbt. Moch de Fensta ned af, schauts ned aussi, hängt’es mid schwoazn Papier zua. Olle offenen Wossa wearn giftig und olle offenen Speisn, de ned in vaschlossenen Dosn san. Losst’s gweihte Kerzn brennan und bets. Noch 72 Stundn is ollas vorbei.

Alois Irlmaier sieht: Im Stiefelland (Italien) bricht eine Revolution aus, in der sie alle Geistlichen umbringen. Ich sehe Priester mit weißen Haaren tot am Boden liegen. Hinter dem Papst ist ein blutiges Messer, aber ich glaub‘, er kommt ihnen im Pilgerkleid aus. Er flieht … Hernach wird er die Krönung feiern. Wir müssen viel beten, dass die Greuel abgekürzt werden.

Alois Irlmaier (1894 – 1959) war ein bayrischer Wassersucher, Rutengänger, Brunnenbauer, Spengler, Prophet und Hellseher. Er hat als Kind schon empfindlich auf Wasseradern reagiert. Im Ersten Weltkrieg wurde er von einer Granate verschüttet und musste vier Tage begraben ausharren. Danach war er ein anderer Mensch.

Manfred Böckl sagt: Wie jeder Sensitive litt der junge Bursche bisweilen unter seiner besonderen Veranlagung; speziell die Tage um Voll- und Neumond bereiteten ihm physische und psychische Probleme.

In den 1920er Jahren hat er in Freilassing seine seherischen Gaben entdeckt. Die Nachfrage war groß, und später im Zweiten Weltkrieg konnte er die Orte von Bombeneinschlägen vorhersagen und Vermisste finden. Er stand des Öfteren wegen Betruges und „unbefugter Ausübung der Hellseherei gegen Entgelt“ vor Gericht.

Lexikon.freenet.de sagt: 1947 wurde Irlmaier am Amtsgericht in Laufen wegen „unbefugter Ausübung der Hellseherei gegen Entgelt“ angeklagt, jedoch aufgrund von Zeugenaussagen und einer Vorführung seiner Hellsichtigkeit freigesprochen.

Bei der Verhandlung hat er dem Richter gesagt, dass seine Frau gerade ein rotes Kleid an hat und dass sie Herrenbesuch hat. Der Richter hat den Gerichtsdiener zu ihm nach Hause geschickt. Dieser konnte den Sachverhalt bestätigen. Irlmaier wurde freigesprochen, der Richter ließ sich scheiden.

Im Jahre 1926 brannte sein Hof ab. Sein Hund und er waren in dieser Nacht nicht zu Hause, sie hatten aber beide etwas gespürt. In seiner Hellsichtigkeit konnte er feststellen, dass es Brandstiftung war. Aber er konnte leider den Namen des Übeltäters nicht ersehen. Parapsychologen „untersuchten“ seine Fähigkeiten im Nachhinein.

Manfred Böckl sagt: Vor allem der Freiburger Parapsychologe Hans Bender hat sich in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts dabei mit seinen breit angelegten theoretischen und praktischen Untersuchungen große Verdienste erworben. Er wertete auch umfangreiches Material über Alois Irlmaier aus und gab anschließend das folgende Urteil […] über den Brunnenbauer von Freilassing ab: „Fest scheint zu stehen, dass […] Irlmaier Psi-Fähigkeiten hatte. […] Irlmaier kann als eines der erstaunlichsten Phänomene unter den Sensitiven der neueren Zeit bezeichnet werden.“

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