Lasst die Nymphen tanzen!

„Bei der geomantischen Begehung und Analyse im Projektteam erkannten wir die Präsenz von Nymphen auf dem Grundstück. Daher empfiehlt es sich, das Neubaugebiet in Bauabschnitten zu erschließen, um ausreichende Rückzugsmöglichkeiten für die Naturwesen zu ermöglichen.“

Ramen, geehrte Audienz!

Lasset mich in das Jahr 2012, weit vor den Weltuntergang, zurückchanneln und lasset uns Nymphen erfühlen. Ich kann das, denn ich habe oder habe nicht Geomantische Stadtraumerweiterung, Sheng Fui, Spirituelles Nudelengelchanneling und Spaghettomantie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf fertigstudiert.

Lassen wir also die Nymphen tanzen!

Wer vermutet, diese Sätze würden aus einer modernisierten Fassung eines Grimm’schen Märchens stammen, täuscht sich. Sie sind Teil des Vorentwurfs zu einem Bebauungsplan der schwäbischen Gemeinde Mertingen bei Donauwörth.

„Durch die systemische Aufstellungsarbeit nahmen wir Kontakt zu den vorherrschenden Energien auf und erkannten die Notwendigkeit, für die Nymphen einen entsprechenden Raum zu schaffen“, schreibt der Verfasser Norbert Mannes weiter. „Dieser sollte Platz zum Tanzen bieten und verspielt sein.“ Wie der Diplomingenieur weiter erklärt, sei daraufhin die Idee entstanden, „dem Neubaugebiet die Form einer Lotus– bzw. Seerosenblüte (bot. Nymphea) zu geben“.

Hail Eris und Ramen,

Mr. MIR
(Rutengänger)

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