Prof. DDr. brettus aur. und seine „Lektionen“

Ramen, geehrte Professoren mit wohlverdienten goldenen Brettern vor Euren Köpfen!

Euer Aushängeschild Harald W., immer noch an einer echten Uni ausserhalb Hogwarts angestellt, hat sich wiedermal lehrend an die echte Welt gewandt:

Der Hengst Harald fantasiert:

Lektion Nummer 1. Homöopathie hat sich klinisch in der Geschichte durchgesetzt, weil sie weniger invasiv und schädigend vorging als die konventionelle Behandlung und deshalb wirksamer war. Und solange in der konventionellen Medizin Behandlungen angewandt werden, von denen Patienten keinen Nutzen verspüren oder die starke Nebenwirkungen haben, werden sie bei der Homöopathie nach Alternativen Ausschau halten. Dass Nebenwirkungen konventioneller Medikamente auch heute und aktuell ein Problem sind, belegen die Texte von Gøtzsche [4].

[..]

Lektion Nummer 2. Die Homöopathie hat sich historisch immer wieder behauptet – gegen Anfeindungen und aktive Versuche der Unterdrückung. Ich wüsste kein anderes therapeutisches System, dem das gelungen wäre bzw. das so zählebig ist im Angesicht heftiger Widerstände. Muss man daraus nicht schließen, dass es damit etwas Spezielles auf sich hat?

[..]

Hier ist es also wieder, das definitive Totschlagargument: ist doch alles nur Placebo! [!!!!]Mal abgesehen davon, dass diese Aussage höchstwahrscheinlich falsch ist[!!!!], könnte man drauf antworten: „na und?“ Aber der Reihe nach.

Homöopathie nur Placebo?

Man muss nämlich unterscheiden zwischen drei Typen von Aussagen:

1) Die eine Aussage behauptet, es wurde bislang noch kein zwingender, robuster Unterschied zwischen Homöopathie und Placebo gefunden.
2) Die zweite Aussage konstruiert daraus: es ist belegt, dass Homöopathie Placebo ist.
3) Die dritte Aussage macht daraus: daher ist Homöopathie untauglich.

Einen vierten Typ von Aussage, der von Homöopathiegläubigen gerne bemüht wird, lasse ich weg, weil ich sie für falsch halte: 4) Homöopathie hat wissenschaftlich bewiesen, dass sie von Placebo verschieden ist (und es ist nur allen möglichen menschlichen und Machtfaktoren geschuldet, dass sich dieses Wissen nicht durchsetzt).

Tja, was soll man da nur sagen?

Antwort an Prof. Walach zu seiner Kritik am Informationsnetzwerk Homöopathie

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