Auch Alternativmediziner müssen Evidenz liefern – so wie die Flacherdler!

Deutsche-apotheker-zeitung.de erlöst uns:

Mit seiner Verbotsforderung für Alternativmedizin mit unbelegtem Nutzen auf Kassenrezept machte G-BA-Chef Josef Hecken kürzlich Schlagzeilen. Gegenüber DAZ.online erklärt er nun, dass er die von Homöopathen vorgebrachten Studien für fragwürdig hält – und fordert eine verpflichtende Aufklärung von Patienten.

Ramen, Weltverrschwörerrrr und Pharmapirraten!

Der Deutsche Zentralverein der Schüttelärzte verrmutet eine Verrrrrrrrrrrschwörrung!!

DAZ.online: Herr Hecken, der Zentralverein Homöopathischer Ärzte vermutet eine versteckte Agenda hinter Ihrer Initiative, die Alternativmedizin einzuschränken. Warum ist es Ihrer Ansicht nach denn schlimm, wenn es Ausnahmen bei den Evidenzanforderungen gibt?

Josef Hecken: Schon die Vermutung einer versteckten Agenda impliziert, hier gehe es um irgendwelche geheimnisvollen oder gar interessengeleiteten Motive. Das ist absurd. In meiner Funktion als Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses habe ich das zentrale und handlungsleitende Motiv, dass in der medizinischen Versorgung in möglichst allen Bereichen sichergestellt ist, dass es für dort eingesetzte Präparate oder Methoden, unabhängig von der Frage der Wirksamkeit, zumindest eine gesicherte Evidenz dahingehend gibt, dass medizinische Leistungen wie Arzneimittel oder auch diagnostische und therapeutische Methoden für die Patientinnen und Patienten unbedenklich sind.

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