Jörg Lanz von Liebenfels: Von der Theozoologie zur Ariosophie

Ramen ArierInnen_X!

Lasset mich nun meine neue Serienpredigt genannt

Braune Esoterik,

welche selbstverständlich von meiner alten Serienpredigt Die Evolution hin zur Anthroposophie deutlich abgegrenzt ist, bei Jörg Lanz von Liebenfels fortsetzen.

Jörg Lanz von Liebenfels sagt: One shall remember that the swastika- and fascist movements are basically offspring of Ostara.

Jörg Lanz, welcher sich Jörg Lanz von Liebenfels nannte, war österreichischer antisemitischer völkischer Zisterziensermönch, Antifeminist, Hochstapler, Rassentheoretiker, Okkultist, Astrologe, Publizist, Journalist und Herausgeber.

Leben

Er kam aus einer Wiener Mittelklassefamilie. Er wurde Zisterziensermönch im Stift Heiligenkreuz. Er glaubte, dass die Bibel nebst moralischen und mythischen auch geheime rassengeschichtliche Inhalte habe.

Im Kloster wurde ein mittelalterlicher Grabstein gefunden. Er wollte ihn historisch beschreiben, jedoch hatte er noch schnell in einer Vision oder Erleuchtung alles über den Stein erfahren. Die Figur am Grabstein hat ihm die Einteilung der Menschheit in Rassen erzählt. Das war einfacher als selbst zu recherchieren. Er hat sodann seine Theorien der blaublonden Arier}und der Untermenschen verfasst. Mindere Rassen sind durch Verkehr nordischer Menschen mit Tieren entstanden. Sie müssen bekämpft werden. Er wurde als Mönch entlassen und er hat sich einen Adelstitel besorgt. Die Burg Werfenstein wurde zum Zentrum seines Kulturkampfes.

Er war ein Student von Guido von List. Er war auch Ariosoph. Er hat den Orden des neuen Tempels in Wien gegründet und gab ab 1905 das arisch-esoterische Magazin Ostara heraus, welches Hitler gerne las: Gegen die Rassenvermischung. Man solle doch mit Brutmüttern die arische Rasse erneut züchten. Diese Brutmütter seien in speziellen Klöstern aufzubewahren und von ausgesuchten Jünglingen zu begatten. Die anderen Rassen sollen ausgestorben werden, wie es auch schon die Blavatsky wollte. Die Nazis haben verwirklicht was er ersann.

Wie andere ihn sahen

Dietrich Bronder sagt: Lanz, der sich selbst den „ariogermanischen Weistumskünder“ nannte, nahm in seinen Orden nur blaublonde Männer auf, die sich zur „Reinzucht“ verpflichteten — auch mit jenen Ausnahmen, wie sie die NSDAP mit ihren „Ehrenariern zu machen beliebte. Mit List zusammen bildete Lanz das geistige Zentrum des rassischen Antisemitismus in der Donaumonarchie Österreich-Ungarn und nahm die düstere Rassenmystik des Nationalsozialismus als dessen direkter Wegbereiter vorweg.

Ein Blogger sagt: 1920 schrieb der Anthroposoph Karl Heise (der später die Heraufkunft des Nazi-Regimes enthusiastisch begrüßen sollte) ein Buch über Entente-Freimaurerei und Weltkrieg, dessen Druck Steiner persönlich finanzierte und für das er das Vorwort schrieb. Das Buch handelt von „der britisch-freimaurerischen Verschwörung“ und zitiert dazu ausführlich Guido von List, den Logenbruder von Lanz von Liebenfels und Begründer des proto-nazistischen „Armanenordens“ […]

Die Antifa sagt: Baron Doktor Jörg Lanz von Liebenfels – an diesem stolzen, klingenden Titel und Namen ist fast nichts echt: Weder war Lanz Baron noch hieß er Jörg, geschweige denn hatte er einen akademischen Titel oder war überhaupt adelig. Doch zeigt das so recht den Charakter dieses fanatischen Sektierers, der geprägt war vom Hang zur Selbstüberschätzung, einen unstillbaren Drang zur Hochstaplerei und übertriebenen Selbstdarstellung sowie dem Trieb zur Mystifikation und Geheimnistuerei, der fast krankhaft ausgeprägt war. Nicht umsonst berichtete einer seiner Neffen, in der ganzen Verwandtschaft sei er hinter vorgehaltener Hand der Onkel mit dem Klamsch (wienerisch für Dachschaden) genannt worden. Er fälschte sein Geburtsdatum und seinen Geburtsort, ja er scheute nicht davor zurück, die persönlichen Daten seiner Eltern zu manipulieren.

Weiteres

  • Er gab den nordeuropäischen Ariern Lists einen Erzfeind.
  • Er behauptete, dass der junge Postkartenmaler Hitler bei ihm vorbei kam um sich ein paar fehlende Ausgaben der Ostara zu besorgen. Als Hitler dann wieder nach Österreich kam, hat dieser aber jegliche Verbindung zu ihm abgestritten und sogar ein Schreibverbot für ihn erlassen.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Pirat)