Achtung Wissenschaft: The Homeopathic Proving of a sample of Stone from St Michael’s Mount

Ramen, Schüttler! Wenn die Erde flach ist, ein Kreis eckig ist, die Sonnen kalt sind, dann ist das auch eine Methode zur Erforschung von Heilkräften!

[…] In this quote from Rupert Sheldrake’s talk: Sacred Sites, Tourism & Ancient Sacred Places, he gives us some ideas about the motivation for people visiting sacred sites: ‚They have to pretend they are not going there to say a prayer or ask for some blessing. They have to pretend they are going there because they have an interest in Art History… and as soon as they arrive tourist guides spring up and tell them all sorts of facts. ‚This building was built in 1386 etc’… Facts that go in one ear and come out the other because they’re not really interested in that at all. They’ve gone because it’s a sacred place, but being disempowered by being secular they can’t actually kneel down and say a prayer, or light a candle. Interestingly in the UK cathedrals and churches have candles. When I was a child none of them did….‘

Nicht genug der Referenz auf den Schwurbler Sheldrake, nein, der Oberschwurbler Chopra muss auch herhalten:

Prover 4 who was helped by someone from a local church joked about needing ‚divine intervention.‘ So, even though, like prover 3, he has no religious connection in the traditional sense, he was helped by someone who was aligned to god in a different way to his own experience. Then there is always the question of who or what is god. I like Deepak Chopra’s interpretation of god: God is a verb, not a noun… It’s something you do, not a bloke with a beard. Something you feel. When you feel ‚in tune‘ with life, you could say that’s a divine experience. So the proving brought up issues about connection. Connection with whatever you might think of as your divine connection.

Ramen, WO sind die Homöopathen, die sich von solch Geschwurbel distanzieren? Bitte meldet Euch! Oder ist dies nicht doch eine valide Arzneimittelprüfung?

Ramen, das Monsterr sei mit Euch.

Homöopathische Wissenschaft

Prof. Dr. M. Dinges und Prof. Dr. R. Jütte sagen: Es handelt sich um die erste systematische Untersuchung dieses für die Homöopathie lange Zeit als grundlegend betrachteten Experiments. Lochbrunner rekonstruiert zunächst sorgfältig den Versuch selbst, dann weitere zeitgenössische Prüfungen der Wirkung von Chinarinde bis hin zu den publizistisch ausgeschlachteten „Wiederholungsversuchen“ der jüngsten Vergangenheit [hier ein weiterer publizistischer Ausschlachtungsversuch]. In einem weiteren Schritt arbeitet sie die internen und externen Bewertungen des Experiments durch die Homöopathen und ihre Gegner auf. Sie kann zeigen, dass Hahnemanns Versuch nur als eine, wenn auch wichtige Etappe innerhalb der Entwicklung der Homöopathie, insbesondere ihrer Arzneimittelprüfungen, betrachtet werden kann. Deshalb ist sie sehr skeptisch, ob man den Chinarindenversuch tatsächlich weiterhin als „Schlüsselexperiment“ der Homöopathie betrachten sollte. Ihre wissenschaftsgeschichtlich exzellente Analyse könnte nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der öffentlichen Auseinandersetzung um die Homöopathie leisten.

B. Lochbrunner sagt: Er regt Überlegungen über das wissenschaftliche Denken in der Medizin an, da es erstaunt, dass ein Pharmakologe wie Professor Habermann seine Grundsätze in der Beschäftigung mit der Homöopathie über Bord wirft. Der Vollzug eines Einzelexperiments im Hörsaal lässt keine wissenschaftliche Aussage zu. Weiterhin ist es ein Fehlschluss, Hahnemanns Selbstversuch als Arzneimittelprüfung im homöopathischen Sinne (HAMP) zu verstehen. Diese hat Hahnemann in seinem Forschen erst erarbeitet, und so konnte er beim ersten Versuch diese Kriterien gar nicht erfüllen:

  • Es bedarf einer Vorbereitungszeit.
  • Die gesunden Probanden sollen während der Prüfungsphase gemäßigt leben, d.h. ohne Stress, Ausschweifungen, alkoholische oder kulinarische Exzesse.
  • Die Prüfsubstanz wird solange eingenommen, bis Symptome auftreten. [DER IS GEIL, Anm.]

[…]

Ergebnisse ihrer Arbeit:

  • Der Chinarindenversuch spielt innerhalb der Homöopathie eine untergeordnete Bedeutung, was ihre Rechtfertigung betrifft.
  • Der Chinarindenversuch ist keine Arzneimittelprüfung im homöopathischen Sinne. [WTF?? Ja dann gibt es keine HAMPs!]
  • Hahnemann hat 27 Jahre nach dem Versuch China nochmals geprüft, dabei scheint er seine eigenen Symptome aus 1790 nicht mitaufgenommen zu haben.
  • Der Vorlesungsversuch von Prof. Habermann hat neben wissenschaftlichem/didaktischem Interesse polemischen Charakter.
  • Der Streit um den Chinarindenversuch regt zur Reflektion über Wissenschaft und den Umgang mit Daten und Theorien an. [Ja wenn dies nicht zur Reflexion über die Homöopathie anregt??]

Hans-Joachim Krämer und Ernst Habermann sagen: Wir sind nicht sicher, ob der Versuch von Hahnemann selbst oder von wem auch sonst unter Originalbedingungen, das heißt mit Cortex chinae in hoher Dosis, jemals wiederholt wurde. Prüfungen mit Chinin, bereits 1841 angestellt, erbrachten nicht das erwartete Ergebnis. Der Greifswalder Pharmakologe Schulz, sicher kein Gegner der Homöopathie, fand unter niedrigen Dosen Chinin (5 bis 10 mg, äquivalent etwa 100 mg Rohdroge) die Körpertemperatur gesunder Probanden unverändert. Hahnemann selbst hatte noch kein Fieberthermometer. Entsprechend der damaligen Definition setzte er Fieber mit beschleunigtem Puls gleich. Daher rechnete er auch sehr starken Kaffee oder Branntwein neben Ignazbohne, Arsenik und Pfeffer zu den fiebererzeugenden, das Wechselfieber spezifisch hemmenden Substanzen. Änderungen der Herzaktion durch China-Alkaloide sind bekannt, desgleichen Rötung der Haut; beide Kreislaufreaktionen wurdenn auch von Hahnemann registriert. Aber daß sich die Bedeutung des Wortes Fieber seither gewandelt hat, ist manchem Vertreter der Homöopathie unbekannt.

[…]

Bayr meint schließlich: Hahnemann entdeckte das Similia similibus, weil er ein wissenschaftlich fehlerhaftes Experiment homöopathisch richtig interpretierte. Führte man Bayrs Gedanken weiter, dann wäre Homöopathie keine Erfahrungs-, sondern eine Irrtumswissenschaft. Dieser Geburtsfehler besteht fort: Wenn sich ein Schlüsselexperiment als fehlerhaft erweist und nicht widerrufen wird, gedeiht kein Fortschritt. Die seitherige Geschichte der Homöopathie ist dafür ein Lehrstück. Ärzte, die unsere Befunde überprüfen wollen, sind zu weiteren Selbstversuchen, vor allem solchen mit höherer Dosis, in unserem Labor herzlich eingeladen. Reisekosten innerhalb Deutschlands werden erstattet.

Wenn sich ein Schlüsselexperiment als fehlerhaft erweist und nicht widerrufen wird, gedeiht kein Fortschritt!

Hail Eris und Ramen

Mr_MIR @ live.de
(Ein Pirat, der mehr über die Homöopathie weiss als der mittlere Homöopath)

Beim Heilpraktiker III: My Private 10:23

Ramen und Happy Friday!

Ich habe soeben eine weitere homöopathische Arzneimittelprüfung (AMP) angefangen. Meine neue Heilpraktikerin hat MIR ja, etwas widerwillig, Nux Vomica C1000 Globuli zur Reinigung verschrieben. Natürlich bin ich frei von anderer Medikation, sowohl echter als auch homöopathischer. Das andere Homöopathikum gegen Sehnenscheidenentzündung, Bryonia D12, soll ich ja erst in ca. 3 Wochen beginnen einzunehmen. Obwohl meine Sehnenscheiden für mich schlimmer zu ertragen sind als meine (innere) Unreinheit, Egal, somit dürfte ich alle wissenschaftlichen Voraussetzung für den wissenschaftlichen Vorgang einer AMP efüllen. Ramen.

Es gab keine Nux Vomica C10000, sonst hätte ich sie MIR verschreiben lassen. Sie hat gesagt, dass das schon eine Spezialanfertigung ist, dass ich nur ein Minifläschchen mit 0.5 Gramm Inhalt bekomme, und dass sie es auch gar nicht riskieren wolle, dass ich ein normalgroßes Fläschchen zu Hause hätte!

Heute ging ich also erneut zu meiner Apotheke, wo ich schon sehnsüchtigst erwartet wurde. Die nette Dame vom vorigen mal ging gleich in Deckung, sodass der Chef mich endlich wiedermal bedienen musste. Auch ihn fragte ich, was ich denn bei einer homöopathischen Vergiftung, welche ja bei einer zufälligen Überdosierung des C1000-Ungetüms erleiden könnte, machen könne. Unverständnis. Seine Kollegin warf ein, dass eine Überdosierung bei Homöopathie nicht möglich sei, da die Homöopathie ja nur mit Energie arbeite.

Zum Mitschreiben: Eine Angestellte in einer deutschen Apotheke, im Jahre 2014, wahrscheinlich mit einer echten Schulpharmazeutenausbildung sagte MIR, das Homöopathie mit Energie arbeitet. Die Frage „Wieviele Joule“ habe ich in der Eile nicht herausgebracht. Ich versuchte zu erklären, dass die einzige Energie in Zucker, die Kalorien des Zuckers sind. Unverständnis.

Warum ich das mache, wurde gefragt. Weil ich wissen wolle, worüber ich mich so mockiere! Dann fragte ich, was es für Konsequenzen habe, wenn ich zig Studien vorlegen könnte, welche beweisen, dass Globuli so gut wie Zucker wirken. Ich habe ein Recht auf meine Meinung wurde gesagt. (JA, VERDAMMT, dass sich meine Meinung zufällig mit der Naturwissenschaft deckt, das ist mein Verdienst, weil ich mich wie eine Fahne im Wind der Wissenschaften drehe! habe ich dann nicht gesagt.)

Dann fragte ich, was der Apotheker denn machen würde, wenn ich vor seinen Augen die 0,5 Gramm C1000-Dings schlucken würde. Unverständnis. Dann fragte ich, was denn passieren könne, wenn ich eine ganze Packung Antibiotika auf einmal schlucken würde. Unverständnis. Die Dame sagte, sie müsse noch arbeiten. Der Chef sagte, er müsse noch arbeiten.

So habe ich noch schnell die 0,5 Gramm des C1000-Monsters geleert und habe mich dankend verabschiedet.

Ich lebe noch! BTW: 0,5 Gramm C1000 kosten mehr als 18 Euro. Und ich wette, dass sie dadurch noch ein bisschen besser wirken, wenn man nur dran glauben kann bzw. nichts gegenteiliges weiß!

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Suchender, Lernender & Pirat)

Beim Heilpraktiker II

Die DZVhÄ definiert: Die Erstanamnese

Der Ablauf einer homöopathischen Erstanamnese ist nicht willkürlich, sie besteht aus verschiedenen Elementen. Allerdings ist sie in Aufwand und Inhalt abhängig vom jeweiligen Patienten und seinem Krankheitsfall. Im Verlauf der Anamnese entsteht ein Gesamtbild des Patienten, welches die Grundlage für die Wahl des individuell passenden homöopathischen Einzelmittels ist. Im Grunde beginnt die Anamnese mit dem ersten Händedruck von Patient und Arzt, denn auch das Verhalten und Aussehen eines Menschen geben wertvolle Informationen für die Arzneimittelfindung.

Ramen und Hail der Schönsten, Eris! Ich habe meinen Dublonenschatz geplündert, das Geld in die Hand genommen und bin zu einer homöopathischen Heilpraktikerin gegangen und habe nun meine homöopathische Erstanamnese abschließen lassen können. Undercover natürlich, mit Heiligem Schutz-TShirt. Aber ich denke, dass jetzt, beim zweiten Besuch bei ihr, meine Absichten etwas aufgeflogen sind.

Meine neue Heilpraktikerin ist eine hübsche und charismatische junge Frau und sie kann gut zuhören. Jeder „Patient“ würde sich bei Ihr wohl fühlen. Sie glaubt wirklich, dass sie heilen kann. Das kann ich gut beurteilen, nachdem ich nun zwei längere Gespräche mit ihr führen durfte. Sie ist somit sicher keine Scharlatanin, keine Kurfuscherin und keine Quacksalberin! OK? Aber ich bin dennoch der Meinung, ie., ich glaube, dass ein guter Teil aller deutschen Heilpraktiker gefährliche Scharlatane, Kurpfuscher und Quacksalber sind – das aktuell gültige Heilpraktikergesetz aus der Nazizeit kann das sicher nicht verhindern!

Bis jetzt bin ich ja zum Spezialisten für die Herstellung von billigen aber gleichwirksamen Alternativen zur Homöopathie geworden. Um in Zukunft ein guter Heiler zu sein, musste ich mal die Konkurrenz begutachten. Ramen.

Erster Besuch: Homöopathische Anamnese

Vorige Woche, beim ersten Besuch, wusste ich noch nicht was mich erwartet. Natürtlich wusste ich so grob, was mich erwartet, aber ich ging ja deswegen hin, um es mal genau herauszufinden. SIe hat MIR telefonsich vorab mehrere „Therapien“ vorgeschlagen, und ich habe mich bald zu einer homöopathischen „Therapie“ entschieden. No na.

Homöopathische Erstanamnese

Ich wurde nochmals aufgeklärt, dass eine homöopathische Erstanamnese 140 Euro kostet. Ich habe sie gefragt, ob meine Kasse das übernimmt [NEIN, nicht von einem Heilpraktiker, Anm]. Aber sie war so nett, um extra nochmals dort nachzufragen. Nett sind sie sicher alle, die HeilpraktikerInnen!

Die Fragen

Ich musste keinen Fragebogen ausfüllen, sie hat mit MIR keinen Fragebogen abgearbeitet, sie hat einfach drauf los gefragt, ohne weitere schriftliche Unterlagen. Ich habe ihr vier größere Bereiche meiner Beschwerden erzählt: Schnarchen, Hämorrhoiden, Sehnenscheidenentzündung vom Tippen und Mausen und generelle Müdigkeit, Abgespanntheit und möglicherweise Burnout. Was ein Onlinepirat halt so hat. Den ScienceBlogs-Artikel über Hämorrhoiden und Homöopathie habe ich ihr gleich auf den Tisch gelegt.

Mein Selbst

Ich musste/sollte auch über mein Leben und meine Hobbies erzählen, und da kamen wir relativ bald zum Punkt der Wissenschaftlichkeit, Physik, Natur, Materialismus. Da fragte sie mich, warum ich überhaupt bei ihr gelandet bin. Naja, um es mal zu testen, nicht?

Miasmen

Sie hat tatsächlich das idiotische, esoterische und religiöse Wort Miasma (übler Dunst, Verunreinigung, Befleckung, Ansteckung; siehe auch hier) einmal erwähnt und ich habe nachgefragt, was das denn sei. Sie antwortete nur kurz, es sei wie eine Krankkeitsursache oder ein Schema oder ein Thema. Und dass es halt zur Homöopathie-„Theorie“ gehöre.

Mittelfindung

Ich habe dann noch manchmal Zwischenfragen über die Homöopathie gestellt. ZB. wusste ich schon, dass es in echt ein Homöopathikum gibt, welches dagegen helfen soll, das man um 11 Uhr vormittags hungrig wird: Sulphur. Ich habe ihr das gesagt, sie sagte, ja, das ist Sulphur. Da kam ich nicht umhin ihr aufzubinden, dass ich schonmal ein ganzes Fläschchen Sulphur C30 binnen 2-3 Wochen eingenommen hatte. Es kam keine echte Antwort von ihr …

Braune Augen und Leberbeschwerden

Gegen Ende unserer Erstanamnese sagte sie plötzlich, dass sie MIR ein rein pflanzliches Mittel für meine Leber geben werde. Verdutzt fragte ich nach, welches MIttel und warum für die Leber, welche bis jetzt unerwähnt blieb und ich bin da auch beschwerdefrei! Nun, sie sagte, dass, weil ich braune Augen habe, ich anfällig für Leberprobleme sei. So ein pflanzliches Mittel könne reinigen und ausleiten. Sie sagte MIR nicht, welches Mittel es denn nun sei, aber auf die Frage, was zur Hölle braune Augen mit Leberproblemen zu tun haben sollen, kam die Antwort, dass das eine Erfahrungswissenschaft sei, dass sie das für sich selbst erforsche und dass ich ihr da glauben kann.

Chemtrails

Ich konnte es MIR nicht verkneifen. Ganz zum Schluss habe ich sie gefragt, ob meine Müdigkeit etc. nicht von diesen sogenannten Chemtrails kommen könne. Gut, sie glaubt da nicht dran! Test bestanden!

Elektrosmog

Aber sie glaubt an Elektrosmog. Erwischt!

Wir haben einen zweiter Termin ausgemacht, denn sie brauche nun Zeit, das passende Mittel für mich zu finden.

Zweiter Besuch: „Arzneimttel“-Rezept

Heute war der zweite Termin, welcher nur ca. 40 Minuten lang dauerte. Sie sagte ja gleich, dass es ihr schwer fiel, für mich ein Mittel zu finden und dass ich ja eh nur Experimente machen will. Ja klar, sagte ich. Sie schlug MIR zum Anfang ein homöopathisches Mittel zur Reinigung vor: Nux Vomica. Ich denke, sie wollte MIR zu erst C30 geben, Ich fragte, ob ich nicht eine höhere Potenz haben könne, aufdass es besser wirke. Sie warnte ein Bisschen vor Gefahren mit zu hohen Potenzen, dass eine Erstverschlimmerung eintreten könne. Ich musste dann fragen, wohin ich mich wenden könne, falls ich zufällig eine viel zu hohe Dosis eines Homöopathikums einnehmen würde. Es kam keine echte Antwort …

Egal, ich bestand auf die höchstmögliche Potenz im ersten Halbsatz, wobei ich im zweiten Halsatz wiederum davon sprach, was bei der Einnahme einer Überdosis wohl passieren könnte. Erstverschlimmerung war die Antwort.

Nach einigem hin und her haben wir uns doch auf das Reinigungsmittel Nux Vomica C1000 geeinigt. Diese extrem hohe Potenz kann man nicht mehr von der Stange kaufen. Apotheken müssen dieses Mittel bei einer Spezialfirma individuell bestellen. Man kann aus Sicherheitsgründen nur 0.5 Gramm davon erhalten. Und das alles gesetzlich Geschützt!

Ich solle nur 3 Globuli Nux Vomica C1000 einnehmen. Wiederum fragte ich, wass denn nun passiere, wenn ich zuuuufällig das ganze halbe Gramm verschlucken würde. Ob es nicht einen Vergiftungsnotruf für Homöopathika gäbe. Sie verlor die Lust…

Diese drei Globuli oder dieses halbe Gramm, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, solle ich ein paar Wochen lang einnehmen und dann hätte sie einen Folgetermin vorgesehen. Es sei mit unter notwendig, in der Homöopathie, mehrere Mittelchen durchzuprobieren, bis man das richtige, das gute, das individuelle Mittelchen gefunden hat.

ZUM MITSCHREIBEN: Ich kam wegen Schnarchen, Hämorrhoiden, Sehnenscheidenentzündung vom Tippen und Mausen und genereller Müdigkeit, Abgespanntheit und möglicherweise Burnout und ich ging mit einem homöopathischen Reinigungsmittel!

Na gut, sie gab MIR dann auch gleich ein zweites Rezept für ein handelsübliches Mittel gegen Sehnenscheidenentzündung: Bryonia D12.

Kaffe, Onanie, etc.

Da sie wusste, dass ich täglich Kaffee trinke, hat sie gemeint, dass ich das ja eigentlich nicht tun sollte, während einer homöopthischen „Behandlung“. Brav wie ich bin, habe ich ihr gleich den guten alten Hahnemann zitiert: Kein Kaffe, kein Sex, ausser zum Kindermachen, keine Onanie! Da hat sie gesagt, dass Hahnemann ja in einer ganz anderen Zeit gelebt hat. MIR blieb vor Lachen und Staunen ein „wie wahr“ im Hals stecken. Nun, ich soll halt keinen Kaffee direkt nach der Globulieinnahme trinken einigten wir uns. Wenn es sein muss, dann setzt ein Homöopath der modernen Zeit sogar den alten verstaubten Hahnemann ausser Kraft!

Sie wollte mich loswerden. Ich habe noch bezahlt. Naja, ich habe nicht durchklingen lassen, dass ich nochmals zu ihr kommen wolle. Ich rufe an!

So habe ich auch vergessen zu fragen, ob sie den ScienceBlogs-Artikel über Hämorrhoiden und Homöopathie gelesen hat.

Beim Apotheker

Mein Apotheker kennt mich schon. Ich habe ihn schonmal über die Homöopathie zwangsaufgeklärt. Seit dem gibt er MIR auch ohne Kundenkarte 10% auf alles, ausser auf Tiernahrung. Heute wurde ich von seiner armen Angestellten bedient.

In der Tat, Nux Vomica C1000 muss man eigens bestellen, ein halbes Gramm kostet 18 Euro. Ob man auch C10000 haben könne, kam MIR über die Lippen. Ich habe dann doch das C1000 bestellt. Auch die Apothekerin habe ich gefragt, was denn dann passieren kann, wenn ich versehentlich das ganze Minifläschen leeren würde. Und ob es eine Telefonnummer gäbe, welche ich im Notfall anrufen könne. Es kam keine echte Antwort.

Auch sie war froh, als ich wieder ging.

Am Freitag bekomme ich dann mein hochwirksames Nux Vomica C1000! Ramen.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Suchender, Lernender & Pirat)

Das FSMoPathische Arzneimittelbild von Spaghetti (Nudulus spaghetti)

Dr. med. Sonja Reitz sagt: Warum Homöopathie keine Placebowirkung ist (aus Dr. med. Sonja Reitz: Rund um die Homöopathie)

Wichtiges aus Wissenschaft und Logik

Gegner der Homöopathie und Ungläubige [Links und Hervorhebungen von MIR] führen den weltweit zu sehenden Effekt homöopathischer Behandlungen oft auf den Placeboffekt zurück, d.h. auf die Erwartungshaltung des Patienten gegenüber dieser zunächst etwas exotisch anmutenden Therapieform.  Dieses immer wieder gerne verwendete „Totschlagargument“ einer ungenauen  wie auch letztlich unwissenschaftlichen Betrachtungweise kann jedoch die Wirkungsweise homöopathischer Mittel wie auch der homöopathischen Behandlung nicht und auch nicht überwiegend erklären, denn es sprechen viele Argumente gegen den unspezifisch wirksamen Placeboeffekt (der wirkt genauso bei anderen Methoden und unterschiedlichen Medidkamenten) und für einen spezifischen Heileffekt der Homöopathie.

Ramen, zu heilende gläubige Mitpiraten!

Ich habe vor Kurzem zehn FSMoPathische Einzelglobuli Nudulus spaghetti C23 hergestellt, indem ich die folgenden Heiligen Worte an die Rohglobuli richtete:

1) “Fnord Fnord, Heile. Eris, Heile. FSM, Heile. Hail Eris & Ramen.” (Das Aufbringen der Heilinformation 1. Art; generelle Info zu heilen)

2) “Nudulus spaghetti, Heile. Eris, Heile. FSM, Heile. Hail Eris & Ramen.“ (Das Aufbringen der Heilinformation 2. Art; spezifische Heilinfo)

Wirklich! So geht das! Ich bringe die Heilinformationen der Urtinktur mittels Besprechungsritualen ein, während Homöopathen es mittels Schütteln und Verdünnen versuchen. Beides erscheint aus der Glaubensperspektive der Naturwissenschaften im Jahre 2014 gleichwertig.

Anschließend habe ich 10 Tage lang je eines meiner eigens hergestellten FSMoPathischen Globuli Nudulus spaghetti C23 getestet. Hier ist es nun, Arzneimittelbild des ersten spirituellen und nebenwirkungsfreien alternativen Allheilmittels der FSMoPathischen Nudelserie: Nudulus spaghetti. Ramen und Hail Eris.

Wirkungen bez. Erkenntnisfähigkeit

Das Einnehmen von Nudulus spaghetti C23 führt

  • zum Bewusstsein, kein Lichtpionier sein zu können. Lichtwesen haben anscheinend zu wenig Nudeln bzw. Dendriten im Kopf.
  • zum Bewusstsein, ein Laniakeaner zu sein. Laniakea ist nicht zufällig in der Struktur eines Spaghettigerichtes durch seine Nudelige Heiligkeit erschaffen worden.

Wirkungen bez. Körperheilung

Das Einnehmen von Nudulus spaghetti C23 führt

Wirkungen bez. Heilung des Geistes

Das Einnehmen von Nudulus spaghetti C23 führt

Sonstige Erkenntnisse (ACHTUNG: mit unter Inhalte von christlichem Alternativglauben!)

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(FSMoPathischer Feldforscher, Seher, Arzneimitteltester, ex-Lichtpionier, Laniakeaner & Pirat)

Reductio Ad Absurdum

I am the Flying Spaghetti Monster. Thou shalt have no other monsters before Me. (Afterwards is OK; just use protection.) The only Monster who deserves capitalization is Me! Other monsters are false monsters, undeserving of capitalization.
Suggestions 1:1, The Loose Canon

Ramen!

Auch Gurus haben Gurus. Heute durfte ich mit einem meiner Wissenschaftstheoriegurus über meine FSMoPathische Arzneimittelprüfung reden. Er meinte, sie ist prinzipiell gut, aber ich sollte auch auf die rechtlichen Aspekte aufpassen.

Werden alle Zuckerkügelchen in der europäischen Rechtslandschaft gleich behandelt? Was passiert, wenn ich als noch-nicht Homöopath und noch-nicht Heilpraktiker apothekenpflichtige Zuckerkügelchen im Rahmen meiner FSMoPathischen Arzneimittelprüfung an unwissende Studienteilnehmer, ie, Tester, weitergebe, sie zur Einnahmen auffordere, dann die homöopathische Umkehrwirkung einsetzt und den Probanden krank macht? Bin ich zu belangen, wenn ich gesunde Menschen dazu animiere, homöopathische Mittel, ggf. in überhöhten Dosen, einzunehmen, obwohl ich fachlich weder in der Lage bin, über mögliche homöopathische Nebenwirkung aufzuklären, geschweige denn Hilfe leisten zu können? Immerhin sind Homöopathika ja besondere Therapierichtungen.

Nun denke ich über das nach, was ich tue. Ob ich kleinlich, kleinkariert und spießig bin, weil ich mich ja so intensiv mit viel Freizeitenergie um Sachen kümmere, an die ich ja ohnehin nicht glaube. Weil ich ja andere Menschen von ihrem Glauben abbringen möchte. Weil ich ja nur Propaganda für die Schulmedizin mache. Weil ich ja auch 10.000 Euro monatlich von der Pharmalobby bekomme;) und weil ich zu den Illuminaten gehöre. Und weil ich ja nur schlechte Energien verbreite. Und böse Schwingungen.

Was wir Priester des Heiligen Monsters so machen ist, die gleichen Zuwendungen von der Öffentlichkeit zu fordern, die auch andere irrationale Glaubenssysteme erhalten. Angefangen hat es im Heiligen Jahre 2005 mit dem öffentlichen Brief des Ersten Prophenen der Neuzeit Bobby Henderson:

Der Anlass für die Gründung dieser Religion war die öffentliche Diskussion um die Unterrichtung von Intelligent Design an US-amerikanischen Schulen. Unter Verweis auf das – gerade auch von den Verfechtern des Intelligent Designs verwendete – Argument der Gleichberechtigung forderte Henderson in einem offenen Brief an die Schulbehörde von Kansas, auch seine Glaubenslehre müsse wie die kreationistische im Unterricht vermittelt werden dürfen. Diese Forderung ist als Parodie zu verstehen und soll zeigen, dass religiöse Inhalte im naturwissenschaftlichen Unterricht nichts zu suchen haben, völlig ungeachtet des persönlichen Glaubens.

Wir wollen Gleichberechtigung. Mit Säkularisierung wären wir aber auch einverstanden! So fühlten sich auch Anhänger der althergebrachten Kirchen gezwungen, sich der Sache anzunehmen:

Joe Carter sagt: You have to pity the modern atheist who attempts to present arguments for her cause. Unmoored from any respectable intellectual tradition, each generation is forced to recreate anti-theistic arguments from scratch. The result is that the claims which they believe to be clever and damning often turn out to be—to use a technical philosophical phrase—just plain silly.

Aber diese parodistische Auffassung Seiner Nudeligen Heiligkeit ist heutzutage nicht mehr vorherrschend. Es gibt bereits viele Erdenmenschen, welche in echt an das Allheilige Nudelige FSM glauben. Uns ist es egal, ob man früher glaubte, es sei alles nur eine Parodie. Wir finden das ewige sich herumschlagen mit logischen Keulen gar nicht so wichtig. Wir glauben schon an den Nudeligen Schöpfer, den Auslöser des Urknalles. Ramen.

Mit meinen spirituellen Fähigkeiten habe ich, Euer Guruji, die Heilige Tradition des FSM-Glaubens schauend erweitert. Erweitert auf die Wasserentpantscherei genannt Homöopathie. Die neue, aber schon traditionelle FSMoPathie ist ab jetzt als eine der Homöopathie ebenbürtige alternative Heilmethode verfügbar. Es besteht kein Grund, dass FSMoPathika nicht auch zu den gesetzlich geregelten besonderen Therapierichtungen gehören können. FSMoPathika werden individuell mit göttlichen Heilinformationen besprochen und sie sind im Shop käuflich zu Erwerben. Ramen.

Anzumerken ist noch, dass ich dazu bereit bin, jeden wissenschaftlich sinnvollen Test einzugehen, um zu beweisen, ob die FSMoPathie nun tatsächlich der hochpotenzierten Homöopathie ebenbürtig ist! Und vor den Gesetzen Europas sollen meine Zuckerkügelchen so behandelt werden, wie auch homöopathische Zuckerkügelchen behandelt werden. Ramen.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de

(Pirat)

PS: Da ich einen neuen Fachguru suche, bist Du als Jurist eingeladen, mein Jünger zu werden. Danke & Ramen:)

„Since you have done a half-ass job, you will receive half an ass!“ The Great Pirate Solomon grabbed his ceremonial scimitar and struck his remaining donkey, cleaving it in two.
Slackers 1:51–52, The Loose Canon

Die Durchführung der FSMoPathischen AMP

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Ramen, fahrende FSMoPathische Feldforscher!

Wir haben einen Studienleiter (Captain), der für unsere alternativspirituelle Fahrt im Dienste der Placeboforschung, für meine … unsere … FSMoPathische Arzneimittelprüfung bereit ist. Ich werde der Steuermann sein. Es kann los gehen:

  • Nachdem sich noch weitere Tester vorangemeldet haben, und so die Absicht zeigen, schanghait werden zu wollen, werde ich große Mengen FSMoPathischer Globuli Sulphur C30 herstellen.
  • Der Captain und ich treffen uns dann persönlich. Ich bringe 3 Großgebinde Globuli („F„, „H„, „P„) und 99 leere Ampullen (1,3g) mit, welche eine Laufnummer 1, …, 99 tragen.
  • Während ich nicht im Raume bin, befüllt er je 33 Ampullen mit je einer Sorte Globuli („F„, „H„, „P„) nach einem bestimmten Muster: Die nach der Laufnummer sortierten Ampullen werden nach einer von ihm gewählten sich wiederholenden Reihenfolge aus den 3 Gruppen „F„, „H„, „P“ befüllt: zB H, P, F oder P, F, H, etc.
  • Er führt auch eine Zuordnungsliste für die 99 Ampullen. Diese Liste bleibt für mich unzugänglich, ich erhalte nur 99 gefüllte numerierte Ampullen. Der weitere Ablauf kann von MIR allein durchgeführt werden.
  • Sobald ein neuer Tester bei MIR anheuert und Crewmitglied werden will, ordne ich ihm eine ID und eine laufende Nummer zu. Ich sende diesem Tester die Ampulle mit der passenden Laufnummer auf meine Kosten zu. Den Aufkleber mit der Laufnummer auf der Ampulle entferne ich zuvor!
  • Dann müssen wir ein paar Wochen warten, und auf die Gunst unserer Crew hoffen, aufdass sie unsere Mission nicht vergessen …
  • Jeder Tester wählt während dieser spirituellen Piratenfahrt täglich individuell selbst eine Dosis zwischen 0 und 7 Globuli. Er nimmt sie morgens ein und protokolliert abends die erfühlten Symptome.
  • Der Tester erhält von MIR ein Printout des Prüfungsbogens, in dem er die tägliche Protokollierung gewissenhaft vornimmt. Bei Interesse kann der Tester die Ergebnisse auch in ein von MIR eingerichtetes Web Document eintragen. In diesem Falle entfällt das Rücksendeentgelt des Testers. Er kann MIR auch gerne eine gescannte Version per Email schicken! Der Tester soll sich in allen Fällen eine Papierkopie seines Protokolles selbst aufbewahren.
  • Sobald die vollständigen Prüfungsergebnisse von mindestens 3 Piraten von jeder der 3 Gruppen in das Open Document (ie., DIE SCHATZKISTE) eingetragen worden sind, kann man beginnen, statistische Zwischenauswertungen zu erstellen.
  • Weitere Zwischenauswertungen kann man veröffentlichen, sobald mehr und mehr Prüfungsbögen in der SCHATZKISTE gesammelt sind. Mann und Frau kann jederzeit ins Boot kommen! Ramen. Und Hail Eris.

Der Tester muss dazu bereit sein, eine rituelle Piratenfahrt von mindestens drei Wochen zu boarden. Es wäre gut, wenn es drei Wochen „Alltag in Folge“ wären. Sie können den Startzeitpunkt individuell wählen!

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(FSMoPathischer Feldforscher, Guru, spiritueller Führergeist, Steuermann & Pirat)

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FSMoPathische Arzneimittelprüfung: Aufruf an Laien!

Das individuelle Behandlungskonzept der Homöopathie geht davon aus, dass jeder Organismus anders auf Störungen der Gesundheit reagiert, persönliche Symptome entwickelt und entsprechend geheilt werden muss. Deshalb können auch Details zählen, aus der Kombination der Beschwerden wird die passende Arznei ausgewählt. Doch wie findet der Homöopath aus der großen Palette den passenden Wirkstoff, der den individuellen Beschwerden seines Patienten am besten zugeordnet werden kann?

Mr. MIR sagt: Das Behandlungskonzept der evidenzbasierten Medizin dürfte davon ausgehen, dass jeder Organismus prinzipiell gleich auf Störungen der Gesundheit reagiert, wobei Sie dennoch so individuell sein dürfen, wie Sie wollen.

Hail der schönsten Göttin! Und dem Nudeligen Monster! Und der Heiligen Dreifaltigkeit!

Ich habe es noch nicht geschafft, Profihomöopathen für meine FSMoPathische Arzneimittelprüfung zu motivieren. Da ich diese AMP wirklich durchführen (lassen) will, weil sie der Zulassung von FSMoPathischen Medikamenten dienlich sein wird, habe ich mich entschieden, Mitwirkende aus meiner und Eurer Schar zu rekrutieren:

Wer will als Tester mitmachen, im doppelblinden Modus Globulis zu testen und die erfahrenen Symptome über Wochen hinweg zu protokollieren? Ich brauche noch 12 weitere Tester!

Sobald sich 15 Probanden vorangemeldet haben, kann es losgehen! Ich werde dann die detaillierte Anleitung für die AMP hochstellen und beginnen, Sulphur C30 mittels fraktalen Besprechungssessions herzustellen (FSMoPathie-Gruppe). Ich werde auch homöopathisches Sulphur C30 aus der Apotheke besorgen (Homöopathie-Gruppe). Und ich habe auch noch Rohglobuli, welche ich noch nicht besprochen habe (Placebo-Gruppe).

Jeder Tester kann einsteigen wann er will und mitmachen, so lang er will. Der Tester darf während der Teilnahme und eine gewisse Zeit davor keinerlei homöopathischen oder allopathischen Therapie folgen. Nachdem ich dem Tester die doppelt verblindeten Globuli zugeschickt habe, muss er jeden morgen eine von ihm ausgewählte Dosis der ihm vorliegenden Globuli protokollieren und einnehmen. Abends muss er in einer Multiple-Choice-Liste Symptome bewerten.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Allheiler, FSMoPathischer Forscher, Guru, spiritueller Führergeist & Pirat)

Die Homöopathieforschung der Zukunft.

Ein Fasnachtswissenschaftler sagt: Weymayr führt seine Idee der „Szientabilität“ im Kontext seiner Homöopathie-Kritik ein, die er letztes Jahr in seinem Buch „Die Homöopathie-Lüge“ vorgestellt hat. Der Grundgedanke scheint bestechend einfach zu sein: man solle nur das in klinischen Studien untersuchen dürfen, das allgemein akzeptierten wissenschaftlichen Grundprinzipien nicht zuwiderläuft [Hervorhebungen von MIR]. Das Szientabilitätsprinzip ist im übrigen speziell für die Homöopathie entwickelt, eine lex homoeopathica sozusagen, um keine Ressourcenverschleuderung zu betreiben und um keine nutzlosen, weil apriori fruchtlosen Diskussionen zu erzeugen. Ich gehe jetzt nicht auf alle argumentativen Klippen ein; man kann unsere ausführlichere Argumentation im Leserbrief nachlesen. Aber ein Gedanke ist mir wichtig, weil er eben sehr post-karnevalistisch ist oder sich fasnächtlich für die Basler Strickmammsellen eignen würde:

…dass sich sichere Erkenntnisse wie die Wolle zu einem Pullover immer fortstricken lassen, so dass am Ende der Zeiten ein gigantischer kosmischer Pullover herauskommt…

Ramen, ich als Laie werfe hier mal große Guruworte ein, deren Grundgedanke eigentlich bestechend einfach ist. Jeder ist eingeladen, meine folgenden Ausführungen anzuzweifeln!

Jetzt, wo wir den Heiligen Wissensschatz über die Wirkungsweise der Placebomethoden halbwegs verstehen können, weil wir gelernt haben, dass

Was sollen wir nach all dem Wissen mit den homoöpathischen Mittelchen noch anstellen?

Das Szientabilitätsprinzip ist im übrigen nicht nur auf die Homöopathie zugeschneidert, sondern auch auf viele andere Pseudowissenschaften (Freie Energie, Parapsychologie, etc.). Es ist eine lex esoterica sozusagen, um keine weitere Ressourcenverschleuderung zu betreiben. Wenn man das Konzept der Szientabilität mit der Herstellung eines Pullovers vergleichen will, so lässt sich sagen, dass man es gar nicht wissen will, ob man einen Pullover ganz ohne Wolle oder ähnlichem herstellen kann. Die Frage, einen Pullover aus dem Nichts entstehen zu lassen, stellt sich eigentlich gar nicht!

Lassen Sie es mich mit meinen Worten sagen:

Mr. MIR sagt: Wenn etwas nicht szientabel ist, dann ist es so derartig falsch bzw. nicht ernst zu nehmen bzw. unwissenschaftlich, dass man nur mehr sagen kann : „Dafür soll man besser kein weiteres Forschungsgeld mehr ausgeben, es wäre falsch verwendetes Geld.

Wir wollen keine Zuckerkügelchen mehr mit öffentlichen Mitteln erforschen. Kann man das verstehen?

Prof. H. Walach: Ein Bestehen auf dem Scientabilitätskriterium würde dazu führen, dass das herrschende Paradigma befestigt wird und Innovationen, die darüber hinaus gehen, per Dekret als unerlaubt definiert werden. Weymayrs Kriterium der Scientabilität hätte bei Anwendung auf Wissenschaft schlechthin den Effekt, die auf dem gegenwärtigen Paradigma beruhende „normale Wissenschaft“ zu zementieren und einen Paradigmenwandel zu verhindern.

Wissenschaft ist schlechthin immer normal und gewöhnlich, das ist es, was wir alle wollen. Und der Vorwurf, dass Innovationen, die darüber hinaus gehen, per Dekret als unerlaubt definiert werden erhärtet sich nicht, zumindest nicht auf mittlere Frist. Und einen Paradigmenwandel in den Naturwissenschaften kann man nicht durch Meckern erzeugen. Ein neues Paradigma wäre übrigens, auf das Scientabilitätskriterium zu bestehen. Das ist ein kleiner Schritt zum nächsten großen Paradigmenwechsel in der Forschung. Sobald wir uns darauf geeinigt haben, auf das Scientabilitätskriterium zu bestehen, würde dies dazu führen, dass nach eingängiger Analyse die weitere Analyse von fraglichen Methoden eingestellt werden kann. Man kann auch sagen, dass wir nun wissen, dass es nicht wirken kann und dass es nicht wirkt, sobald man es nachprüfen will. Keine Theorie für das Phänomen existiert, man hat, unter Zuhilfenahme von Metastudien und Fallkontrollen, einsehen können, das es nicht wirkt. Und somit können wir ruhigen Gewissens sagen, dass wir es nicht mehr finanzieren wollen. Szientabilität ist kein Unwort, sondern Szientabilität ist der Paradigmenwechsel!

Soll man doch den Ärzten mehr Gesprächszeit geben – das ist es doch, was wir alle wollen! Ramen.

Ich fordere, dass zB. Homöopathika aus dem europäischen Gesundheitssystem verschwinden sollen, denn ich will nicht zahlen, wenn sich jemand auf Heilung mit Zuckerkügelchen verlassen will! Ich will ihm aber nicht verbieten, es nicht doch zu tun und selbst zu bezahlen! Und ich will auch keinem echten Homöopathieforscher verbieten, mit privaten Mitteln, es auch weiterhin zu tun, die Homöopathie zu erforschen. Im Gegenteil!

Nicht nur The Lancet, auch Euer Guruji ruft „THE END OF HOMEOPATHY“ aus.

Keine konfessionsbezogenen staatlichen Aufwendungen mehr — keine künstliche Förderung von unwirksamen, ie., Placebo-Metikamenten mehr — Stattdessen die Erforschung der Placebowirkung vorantreiben — Die Säkularisierung unseres sauerverdienten Steuergeldschatzes!

Ramen. 

Ich hasse die Homöopathie nicht, aber da sie das Schlachtschiff der esoterischen Pseudomedizin ist, will ich dem Volke das Wissen zukommen lassen, welches wir bereits besitzen. Wir wissen schon, wie Zuckerkügelchen mit Glaube potenziert wirken. Ab jetzt ist es besser, die Placebowirkung an sich zu studieren, anstatt die Homöopathie an sich.

Ich glaube, dass dies mein letztes Predigerposting zum Dauerbrenner Homöopathie vs. Placebo sein wird. Die aktuelle SCHULWissenschaft sagt NEIN zur Homöopathie und es wird sich höchstwahrscheinlich nichts dran ändern, auch nicht nach einer Zeitenwende, mit einem Paradigmenwechsel, im Neuen Äon oder in den höheren Ebenen!

Lasset uns ein neues Forschungsparadigma definieren: Placeboforschung!

Im Übrigen werde ich vermehrt um Teilnehmer für meine FSMoPathische Arzneimittelprüfung werben, um das Zulassungsverfahren für die FSMoPathie voranzutreiben.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Allheiler, FSMoPathischer Placebokapitalist, Guru, spiritueller Führergeist & Pirat)

Aufruf zur Teilnahme: Arzneimittelprüfung Homöopathie / FSMoPathie

Ramen, liebe Gläubige und Sonstige!

Es ist nun beinahe vollbracht. Ich, Guru, Prophet, Priester und alternativspiritueller Führergeist f.d. 3. Jahrtausend habe die FSMoPathie geschaut (schauen im Sinne von Rudolf Steiner). Ich habe der Welt diese neue traditionelle Alternativheilslehre geschenkt. Sie hat das Potential, die überteuerte Homöopathie zu ersetzen. Aber dazu ist es notwendig, dass bewiesen wird, dass die FSMoPathie der Homöopathie gleichwertig ist. Dazu ist (unter anderem) eine homöopathische Arzneimittelprüfung (AMP) durchzuführen.

Die DZVhÄ sagt: Die Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips wäre auch auf rein spekulativer Basis möglich. Erst die Arzneimittelprüfung gibt der Therapie ein empirisches Fundament und ist somit die entscheidende methodische Grundlage der Homöopathie, der eigentliche und wertvollste Kern der homöopathischen Materia medica. Die Erfahrungen aus der Toxikologie und die Verifikation von Prüfungssymptomen am Kranken sind Ergänzungen und Präzisierungen.

Aufruf: Teilnahme bei einer (zumindest einfach) verblindeten, dreiarmigen AMP!

Ich suche N= 30 (gerne auch mehr) Teilnehmer (TN), welche schon Erfahrungen mit AMPs gemacht haben. Meine verblindete, dreiarmige AMP sei hier definiert:

  • Es wird ein dreiarmiges Schema zur Anwendung kommen: Homöopathika (H), FSMoPathika (F), Placebo (P).
  • Die N Teilnehmer werden von MIR in drei Gruppen randomisiert: H, F, P. Die drei Gruppen werden dann mit den entsprechenden Globuli versorgt (H, F, P). Ich schicke jedem TN eine Anzahl von Globuli per Post. Ich sage nur, dass es sich um zB. Sulphur mit einer gegebenen Potenz größer als D23 handelt. Ich sage aber nicht, ob es homöopathische oder FSMoPathische Globuli sind, oder ob es das Placebo ist. Ich werde eine Liste führen, in welcher verzeichnet ist, welcher Proband welche Globuli erhalten hat.
  • Jeder gesunde TN führt mit den Globuli nun bei sich zu Hause seine AMP durch. Dazu ist es notwendig, über Wochen und Monate die Globuli einzunehmen und alle Symptome, Veränderungen und sonstigen Vorgänge genau zu protokollieren.
  • Da es keinerlei Standard-Auswertungsbogen für AMPs gibt, werde ich sogleich einen erschauen.
  • Nach der Testphase werden alle Protokolle zu MIR gesandt.
  • Ich werde mit meiner Liste die Protokolle in die 3 Gruppen (H, F, P) aufteilen.
  • Mit statistischen Methoden werde ich feststellen, ob sich die drei Gruppen unterscheiden.
  • In jedem Falle, unabhängig von den Ergebnissen, werde ich ein wissenschaftliches Paper schreiben und im wissenschaftlichen Fanmagazin Homeopathy einreichen.
  • Ich bin gerne bereit, dieses einfach verblindete Schema auf ein doppelt verblindetes Schema upzudaten. Dazu ist es notwendig, dass ein Dritter die Liste der Globuli verwaltet und vor MIR geheim hält.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Alternativ- und Paraesoteriker & Pirat)

An eyepatch is a sign of Good favor while wooden legs are signs that you need to watch out for cannons. Blessed are the pasta-makers, they shall inherit 10 gold dubloons. I think, therefore I am a pirate. The early bird gets the worm, but the late worm loses the bird. The early bird gets the worm, but who likes eating worms? The early bird may get the worm, but the late sleeper recovers from a hangover (The Book of ProvHerbs, Ch. 3, The Loose Canon)