Mehr als 12.000 Nutzer wollten historische Fotos aus Innsbruck sehen – und werden jetzt mit FPÖ-Werbung bombardiert

Die Standardlügenpresse fantasiert frei: Die Facebook-Seite „Das Alte Innsbruck“ hat sich unangekündigt in „Innsbruck für Norbert Hofer“ umbenannt. Statt historischer Fotos der Tiroler Landeshauptstadt sehen ihre Fans nun Werbebeiträge für Norbert Hofer. Mit Retro-Bildern hatte die Seite zuvor 12.000 Fans gesammelt. Eine politische Ausrichtung war nicht erkennbar. Jetzt beschweren sich zahlreiche Nutzer über „unlautere Mittel“ und einen „unfassbaren Schachzug“. Mittlerweile ist die Seite nicht mehr erreichbar, was an vielen User-Meldungen über die Seite an Facebook liegen könnte. – derstandard.at/2000040892513/Facebook-Seite-fuer-Retro-Fotos-ist-ploetzlich-Hofer-Fanseite

Chemtrailioten wittern Wahlkarrtenverrschwörrung!!!

Die Nichtzeitung Österreichs berichtet:

23.05.2016, 08:33

Während die Auszählung der Stimmen zur Bundespräsidenten- Stichwahl noch im Gange gewesen ist, kursierten bereits Gerüchte über mögliche Manipulationen. So warf FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache dem ORF vor, Ergebnisse verzerrt dargestellt zu haben. Sein Argument: Er kenne die Daten des Innenministeriums, die „völlig anders aussehen“. Weiter geschürt wurden Verschwörungstheorien noch, als plötzlich irrtümlich eine Website des Innenministeriums online zu sehen war…

Die Presse sagt:

Strache: Sieg Van der Bellens kann nur Manipulation bedeuten

Bereits auf der blauen Wahlparty am Sonntagabend kündigte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an, das Ergebnis anfechten zu wollen, sollte Van der Bellen nach Auszählung der Briefwahlstimmen vorne liegen. Montagmorgen bereitete er dann den Boden dafür, dass ein Endergebnis zu Gunsten des Grünen nur manipuliert sein könne. Seine Argumentation: Ohne Wahlkarten seien 52 Prozent der Wähler für Hofer und 48 Prozent für Van der Bellen. Das entspricht einem Vorsprung von genau 144.006 Stimmen.

Dass die vermuteten knapp 700.000 gültigen Briefwähler jedoch derart anders wählen und das Ergebnis noch drehen, hält Strache für ausgeschlossen. „Das würde entgegen aller internationalen Erfahrungen verlaufen“, schreibt er auf seinem Facebook-Account. Van der Bellen müsste demnach in dieser Gruppe 144.006 Stimmen mehr erreichen. Das entspräche 422.003 Unterstützern, ein Wahlkarten-Ergebnis von 60,3 Prozent.

Und das Goldene Brett hätte gehen können an: Susanne Winter (FPÖ-Esotante-Klimawandelleugnerin)

Die GWUP sagt: Susanne Winter ist Umweltsprecherin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat.

Während internationale Organisationen wie das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) immer wieder mit einer Fülle wissenschaftlicher Daten belegen, dass nach heutigem Erkenntnisstand der Mensch für den Klimawandel und die damit verbundenen Gefahren verantwortlich ist, hat Susanne Winter dazu eine ganz andere Meinung: Sie bezeichnete den Klimawandel als „Lügengebäude“ und „ideologische Pseudowissenschaft“.

Gerade weil Susanne Winter behauptet, sich auf „Vernunft“ und „wissenschaftliche Untersuchungen“ berufen zu können, muss ihr heftig widersprochen werden. Sie präsentiert sich als Umweltschützerin und Verfechterin des wissenschaftlichen Denkens – in Wirklichkeit vertritt sie genau die gegenteilige Position.

Immer wieder zeigte Susanne Winter auch Sympathie für andere esoterische Behauptungen. Über Facebook verbreitet sie wissenschaftlich unhaltbare Thesen – von Raumenergie-Technologie, Perpetuum-Mobile-Geräten und angeblich mit Wasser betriebenen Autos bis hin zu außersinnlichem Kontakt mit multidimensionalen Wesen.

Sie äußerte sich auch positiv über den Kopp-Verlag, der 2014 mit dem Goldenen Brett gewürdigt wurde.

Nichtlügenpressenreview

News.at: Ein Hauch von blauer Esoterik

Die Lügenpresse sagt: Ein Hauch von blauer Esoterik

Auch an den rechten Rändern der FPÖ ist immer wieder eine rechte Esoterik beobachtbar. Beispielsweise besitzt der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Riemer das Kristallhaus – www.kristallhaus.at. Ein Seminarhotel das den Gästen „größtmögliche Strahlenfreiheit“ verspricht. Angeboten werden beispielsweise Sonnenanbeten, Feuerläufe und eine Sonnwendfeier. Er bezeichnete sich auch als „Wächter und Wahrer des Tempelweins“, was er später gegenüber der APA als „bsoffne Gschicht“ qualifizierte. 2011 befand sich in seinem Weinkeller ein Sonnenrad der schwarzen Sonne. Die schwarze Sonne wurde von der SS in die Wewelsburg eingeladen. Diese war der Ort esoterischer Zusammenkünfte der SS-Führung. Nach 1945 wurde sie zu einem der wichtigsten Symbole der esoterischen Rechten. Josef Riemer will von der Bedeutung nichts gewusst haben und nahm die Sonne ab.

Strache vertraut einer Mystikerin

News sagt: Doch Heinz Christian Strache hat auch eine ganz andere Seite. Er ist zerbrechlich, wie viele andere auch. Er ist ratlos, wie die meisten anderen auch. Er ist schutzbedürftig, wie fast alle. In solchen Fällen konsultiert der freiheitliche Parteiobmann, der sich auch gerne als Retter des Abendlandes darstellt, allerdings keine abendländische Glaubensgemeinschaft. Sondern Tina Puchinger, eine Magierin aus Niederösterreich.

Herzlichen Dank an Herrn illum. lügpress. A. W.:

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