50 Shades of Pseudomedizin

Ramen, geehrte Leute, die ES ordentlich brauchen!

Es ist ja ein scheinbar lustloses Hobby, mein kleines feines Gurudasein, von welchem ich Euch laufend predige. Aber in Wahrheit ist es volle sexy, was MIR / WIR hier so machen. Lasset uns den Bullshit dieser Welt in Graustufen einteilen! Is grad in.

Das Hauptkriterium für Bullshit: Die (fehlende) Szientabilität

Mein neuer Bullshitindex basiert zu einem großen Teil auf dem relativ neuen Konzept der Szientabilität, welches von einem meiner Wissenschaftstheoriegurus gepredigt wird. Wie ich schonmal in einem beinahe preisgekrönten Artikel angerissen habe, ist die Szientabilität auf alternativspirituellem Wege wiefolgt zusammenzufassen:

Mr. MIR sagt: Wenn etwas nicht szientabel ist, dann ist es so derartig falsch bzw. nicht ernst zu nehmen bzw. unwissenschaftlich, dass man nur mehr sagen kann : “Dafür soll man besser kein weiteres Forschungsgeld mehr ausgeben, es wäre falsch verwendetes Geld.

Im Bereich der Physik zB. braucht man dieses Konzept nicht, da man nicht am Menschen forscht. Experimantalphysiker erforschen heutzutage vor allem das, was die theoretischen Physiker auf dem Papier ersonnen haben. In der Physik ist seit 100 Jahren die Theorie der Praxis voraus. Es gibt in der Physik praktisch keine theorielosen Empirismen mehr. In der Physik gibt es auch nicht die 95% – Signifikanzhürde, es gibt eine 99.9999999999999999999999999999% Hürde 😉

Bei Medikamentenstudien und bei anderer Forschung, die direkt am Menschen durchgeführt wird, da gibt es noch des öfteren theorielose Empirismen: Es kann vorkommen, dass man ein Molekül, ie., eine chemische Substanz gefunden hat, welche wirkt, man aber nicht weiß, wieso.

Es gibt aber auch „Medikamentenstudien“, wo „Medikamente“ erforscht werden, welche so ganz ohne Wirksubstanzen auskommen. Es gibt auch parapsychologische „Studien“, wo „Effekte“ erforscht werden, welche so ganz ohne Schulphysik auskommen. Es scheint, dass auch hier theorielose Empirismen vorhanden sind. Nach jahrelanger Forschung mit moleküllosen Medikamenten und schulphysiklosen Gedankenübertragungsexperimenten ist man sich nicht sicher, ob der Effekt nicht da ist, oder minimal klein ist. Die Skeptiker fragen, warum denn in aller Welt der besagte Effekt überhaupt da sein soll, die Gläubigen sagen, dass man noch weiter forschen muss. Also ob der minimale Effekt erst morgen so richtig zu wirken begänne.

Und da braucht man eben das Konzept der Szientabilität, um esoterischem Blödsinn keinerlei Steuergeldenergie mehr zuzuteilen. Szientabilität macht gleich am Anfang den Garaus, für viele irre und wirre Ansätze, wie eben die Parapsychologie und die – was könnte jetzt kommen – die Homöopathie. Beides sind Hirngespinste, welche jeglicher theoretischen Grundlage entbehren. Und ja, seit dem Beginn der Quantenphysik eilt die Theorie der Praxis (dem Experiment) voraus. Sich daran zu gewöhnen!

Also, Szientabilität verlangt, dass, bevor Medikamentenstudien überhaupt durchgeführt werden sollen, erst ein theoretischer Unterbau für den Wirkmechanismus des gegebenen zu testenden Medikamentes geben muss. Beinahe alle Moleküle dieser Welt (Achtung!! Die Natur ist rein chemisch!!) haben diese Voraussetzung, solange an das Zielmolekül nicht zu stark verdünnt …

Bullshit-Bodensatz

Den untersten Bodensatz an Bullshit grenzt man aber anders als mit der Szientabilität ab: Rechte Scheisse, Schädlichkeit, Psychofinanzabhängigkeit, …

Shaded Listing of Bullshit

Teilweiser Bullshit (teilweise szientabel)

Teilweiser Bullshit sind bei MIR alle Medizinen, welche irgendwelche Naturchemikalien in irgendeiner vernünftigen Dosis irgendwie verabreichen. Und ja, jeder Tee, jedes Kraut, jeder Hühnerfuß und jeder Tigerpenis hat erstmal das Potential spezifisch zu wirken. Es hat das Potential, wissenschaftlich untersucht zu werden und im positivem Falle wird es zur evidenzbasierten Medizin hinzugenommen. Ab dann ist es aber nicht mehr traditionell, sondern wissenschaftlich. (Naja, den Tigerpenis kann man weglassen.)

Lasset mich einige traditionelle Teilbullshitte aufzählen:

  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
    • Das Meridiansystem: Bullshit.
    • 5-Elemente-Lehre: Bullshit.
    • Der schlüpfrige Puls: Bullshit.
    • Zig und hunderte (Kräuter)Zubereitungen: erstmal kein Bullshit, ist szientabel.
  • Traditionelle Europäische Medizin (TEM)
    • Alchemie: Bullshit.
    • Anthroposophische Ansätze / Spagyrik: Bullshit.
    • Phytotherapie: erstmal kein Bullshit, ist szientabel.
  • Ayurveda (TIM)
    • 5-Elemente-Lehre: Bullshit.
    • Zig und hunderte (Kräuter)Zubereitungen: erstmal kein Bullshit, ist szientabel.
  • Yoga
    • Körperübungen: kein Bullshit.
    • Atemübungen: kein Bullshit.
    • Chakren-Theorie: Bullshit.
    • Meditation: kein Bullshit.
  • Warum redet davon keiner:
    • Traditionelle Amerikanische Medizin (TAM)
    • Traditionelle Österreichische Medizin (TÖM)
    • Traditionelle Deutsche Medizin (TDM)
    • Traditionelle Steinzeitmedizin (TSM)
    • Traditionelle Mittelaltermedizin (TMM)

Wenn dann der nicht-Bullshitteil zur Genüge untersucht wurde, so sollen auch die traditionellen Proponenten und Anwender sich kundig machen und ggf. aufhören, zu Bullshit gewordene Heilmittelchen zu verwenden / verkaufen. Zu Medizin gewordene Komponenten können anschließend vermarktet werden. Sie heissen dan naber nicht mehr „traditionell“ sondern „wissenschaftlich“.

Da Pflanzen rein chemisch sind, kann es auch sein, dass so manch traditionelles Medikament schädlich sein kann. Entweder von Haus aus oder durch die Verarbeitung:

Totaler Bullshit (nicht szientabel)

  • Homöopathie
  • Geistheilung
  • Granderwasser
  • Weihwasser
  • Radiästhesie / Geobiologie
  • Bioresonanz: Bullshit wird durch das Verwenden von Physikersprache auch nicht weniger Bullshit.

Gefährlicher Bullshit (szientabel, aber anders)

Kommentare erspare ich MIR.

Hail der Eris, der schönsten aller Göttinnen und Ramen dem Monsterrrr!

Zeitenwende / Paradigmenwechsel / Dimensionsübergang / Erkenntnisebenenwechsel / Schwingungserhöhung / Aufstieg 2012 Revisited

Stupidedia sagt: Was während und nach dem Untergang mit der Welt passiert, konnte bisher noch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Ein dicker Mann mit langen Haaren und einem ebenso langen Bart (s. Gott) steht in weißem Gewand auf einer griechischen Insel (Atlantis-West) und singt „Pew, Pew!“. Nach dem Weltuntergang reiten Reiter der Apokalypse auf der Welt umher: Das führende Pferd ist weiß (das vom Tod), das Zweite rot (damit reitet der Krieg), das Dritte ist ein Schwarzes (dem Hunger gefällt diese Farbe) und das Letzte ist grün (ursprünglich war es aus Kupfer, ist aber über die Jahre, in denen es auf den lang ersehnten Weltuntergang gewartet hat, stark korrodiert).

Ramen, Überlebende, zu Erleuchtende, Aufsteigene, Aussteigene, Umsteigende!

Eschatologien, Lehren über die letzen Dinge, werden postuliert um Angst und anschließend Geld zu machen. Es gibt keine Schamgrenze bezüglich des Ablaufdatums unserer Gesellschaft, unserer Erdkugel oder womöglich bezüglich des ganzen Universums, weder bei den Juden, bei noch den Christen, bei den Muslimen, bei anderen Sekten und schon gar nicht bei den Verschwöris und Esoterikern. Ende 2012 war es wiedereinmal so weit, dass die Welt hätte untergehen sollen. Oder aber die Menschheit hätte in höhere Bewusstseinsstufen aufsteigen sollen. Hätte man es nicht auch Paradigmenwechsel nennen können? Egal.

Lasset uns nun 666 Tage zurückblicken:

Ein Synchronisationsstrahl aus dem Zentrum der Galaxis hätte kommen sollen und er hätte die Zeitenwende bringen sollen. Und / oder die fünfte Dimension hätte sich für uns öffnen sollen und / oder vielleicht hätte auch der Planet Nibiru kommen sollen um Jesus Christus dabei helfen, die Erde zu vernichten. Die Maya haben es ja eh schon gewusst und ihren Kalender danach eingestellt. Außerirdische hätten vielleicht auch noch zurückkommen sollen um (manche von) uns abzuholen. Die esoterische Desinformation ist sogar so weit in die reale Welt eingedrungen, dass man eine 2012-FAQ einrichten musste.

Hat man sich im Zuge des 2012-Hypes eigentlich des Wassermannzeitalters bedient, oder ist das New-Age-Gefasel bereits Old Age?

Dieter Broers, einer meiner Lieblinge, hat mit seinem Film über 2012 und mit seinem restlichen esoterischen und verschwörungstheoretischen Wirken am meisten Schwachsinn zu 2012 beigetragen. Erich von Däniken auch. Und irgend so ein Film war da noch …

Aufgabe: Suchen Sie Prognosen über außergewöhnliche 2012-Phänomene und validieren Sie diese post-hoc! Posten Sie Ihre wiss. Ergebnisse hier! Ich ermittle aus allen Kommentaren den Gewinner des Hauptpreises!

Die 2012-Weltuntergangsesoterik schrillte mindestens ein Jahr lang aus den nicht nur kleinformatigen Abendnachrichten. Ich möchte die Autoren von über zweihundert unkritischen und verklärerischen 2012-Bücher der absoluten Niveaulosigkeit, der Angst- und Geldmache und der Megaidiotie bezichtigen.

Dabei ist nun doch alles völlig klar. Ich sehe es … ich schaue, wie Rudi Steiner MIR zu Schauen beigebracht hat:

Mr. MIR schaut: Ich habe nun das Geheimnis um die Maya-Legenden, um den Paradigmenwechsel, um die Sonnenwinde, um NIBIRU, um die Synchronisationsstrahlen aus dem Zentrum der Galaxis und um das Nudelige FSM ergründet:

2012 ist in der Tat der Beginn einer neuen Ära. Die Ära der FSMoSophie. Am 22.12.2012 begann diese Ära in meinem alternativspirituellen sowie para- und pseudoesoterischen Kopf. Von da aus wird sie die Welt erobern und die Aufklärung 2.0 einläuten!

Die Kundalini (a.k.a. Nudeliges Anhängsel) wird
die 23 Chakren mit den 92 Seelen wie
eine gigantische hyperfeinstoffliche
Nudelmatrix verbinden und Sie zur
->>PiRatENeRleUcHTunG<<-
führen!

Hail Eris und Ramen.

Das stimmt wirklich! Ich habe es sogar in einem Manuskript niedergeschrieben! Wollen Sie es verlegen?

Weitere Gedanken zum Ende, zur Wende

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Überlebender, Erleuchteter, Aufgestiegener, Ausgestiegener, anti-apokalyptischer Prediger, Schauer, Seher, Channeler, Medium, Erleuchter, Prophet, Priester, Guru, 1. FSMoSophischer Großmeister, Messias, Christus, Friedensbringer, verlagssuchender Autor & Pirat)

Was ich über die Homöopathie zu sagen hatte (Kurzfassung)

Homoeopathiewelt.com sagt: Apis mellifica, Heilmittel aus der Natur

Das überaus beliebte Homöopathikum Apis mellifica hat seinen Namen von der honigproduzierenden Biene, Apis mellifera, bekommen. Seit Jahrtausenden gelangen Bienen in den unterschiedlichsten Gebieten zum Einsatz. Bereits die alten Ägypter machten sich Bienenprodukte unter anderem zunutze, um verschiedene Krankheitsbilder zu heilen. Die immunstärkende Wirkung des homöopathischen Präparats Apis mellifica ist unbestritten und hat sich in zahlreichen Anwendungsbereichen bewährt. Apis mellifica wird von Homöopathen unter anderem schmerzlindernd eingesetzt. Es ist angezeigt, um Rheumatismus zu behandeln, besitzt daneben ein breites Anwendungsfeld im HNO-Bereich. Beispielsweise lassen sich Konjunktivitis und Ohrenentzündungen sehr gut mit Apis behandeln. Apis mellifica gibt es in Form von Globuli, Tropfen, Trinkampullen, Salbe und Zäpfchen. Ein vergleichbares homöopathisches Präparat, Apisinum genannt, wird aus dem Gift der Bienenstachel durch Verreibung mit Milchzucker angefertigt.

Globuliwelt.de sagt: Apis Mellifica Globuli wird aus dem Gift der Honigbiene gefertigt. Dabei wird die der ganze Körper der Biene inklusive dem Bienengift genutzt.

Ramen, wer keine Lust hat, es in diesem Blog nachzulesen, dem sei es hiermit in aller Würze gesagt:

  • Schulphysik, Schulchemie, Schulbiologie, Schulpharmakologie, Schulmedizin, Schulpsychologie und Schulneurologie sagen, dass es nicht möglich ist, dass sich die zwei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie bewahrheiten:
    1. Ähnlichkeitsprinzip: Nur weil bei Samuel Hahnemann Chinarinde gegen Fieber half, ist es noch lange nicht plausibel, warum zB. Apis mellifica irgend eine auf einem „Ähnlichkeitsprinzip“ messbare „Heilwirkung“ haben sollte. Den Chinarindenversuch sollten Sie zu Hause mal in blinder Manier nachmachen, falls Sie wirklich an die Homöopathie glauben, geehrter Kunde!
    2. Potenzierung: Wenn man das zerquetschte Honigbienchen auch noch ewig verdünnt und verdünnt und sonstwie rituell bearbeitet, wird diese spezielle Wirkung auch noch stärker. Jedes Kind weiss, dass es sowas nur im Zauberland gibt! Ramen.
  • Wenn man aber trotzdem Homöopathiestudien macht, was man viele Jahrzehnte lang gemacht hat, zeigt sich, dass die Homöopathie nicht über dem Placebo liegt. Wie sollte es auch anders sein?
  • Die Zeitenwende 2012 hat uns mit der Szientabilität folgenden Paradigmenweschsel gebracht: Die Homöopathie (und noch viele andere Esoterikdisziplinen wie zB. Parapsychologie, Geistheilung, Erdstrahlen, …) sind nicht szientabel. Es ist nicht gut, weiteres Geld in solchen erprobten Unsinn zu investieren.
  • Und deswegen kann ich genau so gut wie jeder Homöopath individuelle und ausführliche Anamnesen stellen und lustige Zuckerkügelchen verkaufen. Ich kann auch verlangen, dass meine Apotheke, meine Kasse und mein Rechtssystem FSMoPathische Globuli in ihre Konzepte neben die Homöopathie integrieren sollen! Ramen.
  • Es hat auch keinen Sinn, mit Online-Petitionen die Wikipedia dazu zu bringen, den Homeopathy-Artikel zu ändern.
  • Als positiven Abschluss dieser 200jährigen Dauerpleite Homöopathie schlage ich vor, uns gemeinsam um die Erforschung des Placeboeffektes zu kümmern.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de

(Skeptiker, FSMoPath, Aufklärer v2.0, Illuminat & Pirat)

Die Homöopathieforschung der Zukunft.

Ein Fasnachtswissenschaftler sagt: Weymayr führt seine Idee der „Szientabilität“ im Kontext seiner Homöopathie-Kritik ein, die er letztes Jahr in seinem Buch „Die Homöopathie-Lüge“ vorgestellt hat. Der Grundgedanke scheint bestechend einfach zu sein: man solle nur das in klinischen Studien untersuchen dürfen, das allgemein akzeptierten wissenschaftlichen Grundprinzipien nicht zuwiderläuft [Hervorhebungen von MIR]. Das Szientabilitätsprinzip ist im übrigen speziell für die Homöopathie entwickelt, eine lex homoeopathica sozusagen, um keine Ressourcenverschleuderung zu betreiben und um keine nutzlosen, weil apriori fruchtlosen Diskussionen zu erzeugen. Ich gehe jetzt nicht auf alle argumentativen Klippen ein; man kann unsere ausführlichere Argumentation im Leserbrief nachlesen. Aber ein Gedanke ist mir wichtig, weil er eben sehr post-karnevalistisch ist oder sich fasnächtlich für die Basler Strickmammsellen eignen würde:

…dass sich sichere Erkenntnisse wie die Wolle zu einem Pullover immer fortstricken lassen, so dass am Ende der Zeiten ein gigantischer kosmischer Pullover herauskommt…

Ramen, ich als Laie werfe hier mal große Guruworte ein, deren Grundgedanke eigentlich bestechend einfach ist. Jeder ist eingeladen, meine folgenden Ausführungen anzuzweifeln!

Jetzt, wo wir den Heiligen Wissensschatz über die Wirkungsweise der Placebomethoden halbwegs verstehen können, weil wir gelernt haben, dass

Was sollen wir nach all dem Wissen mit den homoöpathischen Mittelchen noch anstellen?

Das Szientabilitätsprinzip ist im übrigen nicht nur auf die Homöopathie zugeschneidert, sondern auch auf viele andere Pseudowissenschaften (Freie Energie, Parapsychologie, etc.). Es ist eine lex esoterica sozusagen, um keine weitere Ressourcenverschleuderung zu betreiben. Wenn man das Konzept der Szientabilität mit der Herstellung eines Pullovers vergleichen will, so lässt sich sagen, dass man es gar nicht wissen will, ob man einen Pullover ganz ohne Wolle oder ähnlichem herstellen kann. Die Frage, einen Pullover aus dem Nichts entstehen zu lassen, stellt sich eigentlich gar nicht!

Lassen Sie es mich mit meinen Worten sagen:

Mr. MIR sagt: Wenn etwas nicht szientabel ist, dann ist es so derartig falsch bzw. nicht ernst zu nehmen bzw. unwissenschaftlich, dass man nur mehr sagen kann : „Dafür soll man besser kein weiteres Forschungsgeld mehr ausgeben, es wäre falsch verwendetes Geld.

Wir wollen keine Zuckerkügelchen mehr mit öffentlichen Mitteln erforschen. Kann man das verstehen?

Prof. H. Walach: Ein Bestehen auf dem Scientabilitätskriterium würde dazu führen, dass das herrschende Paradigma befestigt wird und Innovationen, die darüber hinaus gehen, per Dekret als unerlaubt definiert werden. Weymayrs Kriterium der Scientabilität hätte bei Anwendung auf Wissenschaft schlechthin den Effekt, die auf dem gegenwärtigen Paradigma beruhende „normale Wissenschaft“ zu zementieren und einen Paradigmenwandel zu verhindern.

Wissenschaft ist schlechthin immer normal und gewöhnlich, das ist es, was wir alle wollen. Und der Vorwurf, dass Innovationen, die darüber hinaus gehen, per Dekret als unerlaubt definiert werden erhärtet sich nicht, zumindest nicht auf mittlere Frist. Und einen Paradigmenwandel in den Naturwissenschaften kann man nicht durch Meckern erzeugen. Ein neues Paradigma wäre übrigens, auf das Scientabilitätskriterium zu bestehen. Das ist ein kleiner Schritt zum nächsten großen Paradigmenwechsel in der Forschung. Sobald wir uns darauf geeinigt haben, auf das Scientabilitätskriterium zu bestehen, würde dies dazu führen, dass nach eingängiger Analyse die weitere Analyse von fraglichen Methoden eingestellt werden kann. Man kann auch sagen, dass wir nun wissen, dass es nicht wirken kann und dass es nicht wirkt, sobald man es nachprüfen will. Keine Theorie für das Phänomen existiert, man hat, unter Zuhilfenahme von Metastudien und Fallkontrollen, einsehen können, das es nicht wirkt. Und somit können wir ruhigen Gewissens sagen, dass wir es nicht mehr finanzieren wollen. Szientabilität ist kein Unwort, sondern Szientabilität ist der Paradigmenwechsel!

Soll man doch den Ärzten mehr Gesprächszeit geben – das ist es doch, was wir alle wollen! Ramen.

Ich fordere, dass zB. Homöopathika aus dem europäischen Gesundheitssystem verschwinden sollen, denn ich will nicht zahlen, wenn sich jemand auf Heilung mit Zuckerkügelchen verlassen will! Ich will ihm aber nicht verbieten, es nicht doch zu tun und selbst zu bezahlen! Und ich will auch keinem echten Homöopathieforscher verbieten, mit privaten Mitteln, es auch weiterhin zu tun, die Homöopathie zu erforschen. Im Gegenteil!

Nicht nur The Lancet, auch Euer Guruji ruft „THE END OF HOMEOPATHY“ aus.

Keine konfessionsbezogenen staatlichen Aufwendungen mehr — keine künstliche Förderung von unwirksamen, ie., Placebo-Metikamenten mehr — Stattdessen die Erforschung der Placebowirkung vorantreiben — Die Säkularisierung unseres sauerverdienten Steuergeldschatzes!

Ramen. 

Ich hasse die Homöopathie nicht, aber da sie das Schlachtschiff der esoterischen Pseudomedizin ist, will ich dem Volke das Wissen zukommen lassen, welches wir bereits besitzen. Wir wissen schon, wie Zuckerkügelchen mit Glaube potenziert wirken. Ab jetzt ist es besser, die Placebowirkung an sich zu studieren, anstatt die Homöopathie an sich.

Ich glaube, dass dies mein letztes Predigerposting zum Dauerbrenner Homöopathie vs. Placebo sein wird. Die aktuelle SCHULWissenschaft sagt NEIN zur Homöopathie und es wird sich höchstwahrscheinlich nichts dran ändern, auch nicht nach einer Zeitenwende, mit einem Paradigmenwechsel, im Neuen Äon oder in den höheren Ebenen!

Lasset uns ein neues Forschungsparadigma definieren: Placeboforschung!

Im Übrigen werde ich vermehrt um Teilnehmer für meine FSMoPathische Arzneimittelprüfung werben, um das Zulassungsverfahren für die FSMoPathie voranzutreiben.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Allheiler, FSMoPathischer Placebokapitalist, Guru, spiritueller Führergeist & Pirat)