Miasmen alternativspirituell betrachtet

Peter sagt: Es ist so weit: Die medizinische Forschung hat heutzutage die „Urübel“ der meisten Krankheiten nachgewiesen: Nehmen wir Hahnemann also beim Wort – genaue Beobachtung, unermüdete Forschung und sorgfältige Vergleichung haben uns zu einem so weit fortgeschrittenen Wissensstand geführt, dass wir das Beharren auf 200 Jahre alten Dogmen getrost vergessen können.

Ramen, vom urüblen Dunst geplagte, Verunreinigte, Befleckte und Infizierte!

Früher sprach man von einem Miasma (übler Dunst, Verunreinigung, Befleckung oder sich angesteckt haben mit), wenn es einen Grund für Erkrankungen gab, den die damalige Schulmedizin aber nicht zuordnen konnte. Dabei konnte es sich um Ansteckungen, Vergiftungen und sonstige Symptome handlen. Bakterien, Viren oder Gendefekte waren damals noch unbekannt, als Samuel Hahnemann die gefährliche Schulmedizin von damals durch etwas gleichunwirksames aber unschädlicheres ersetzte. Hahnemann, der Homöopathiedogmatiker, vermutete in den Miasmen gewissen Phänomene, die er „Ur-Übel“ nannte, aber dessen Natur man nicht kannte.

Hahnemann fand heraus, dass fast alle Patienten mit chronischen Krankheiten in der Vorgeschichte entweder die Krätze, Syphilis oder Gonorrhö hatten, und dass sich die Patienten seit dem Zeitpunkt der Infektion nicht mehr gesund fühlten. Er nannte diese Infektionen und die daraus entstandene Krankheitsneigung, Miasmen. Obwohl der typische Homöopathiepatient heute & hier eher nicht an der Krätze, Syphilis oder Gonorrhö leidet, leidet die Homöopathie unter diesen Altlasten.

Die Entdeckung der Miasmenlehre war eine der grundlegenden Pfeiler der Homöopathie. Hahnemann beschrieb in seiner Doktorarbeit „Unterricht für Wundärzte…“ an Hand der Syphilis sehr genau den Verlauf von chronischen Krankheiten. Nun, ich als Laie sage hiermit, dass die Syphilis heute keine chronische Krankheit mehr ist – dank dem Penicillin! Er erkannte, das ein Mensch einmal mit ihr infiziert verschiedene Stadien durchläuft, die mit dem Tod enden.

Weitere Forschungen auf diesem Gebiet ließen ihn später insgesamt 3 Miasmen unterscheiden. Homöopathen nach ihm fügten diesen Miasmen noch weitere hinzu. So das heute in der Homöopathie-Wissenschaft hauptsächlich 6 MIASMEN unterschieden werden:

  1. PSORA
  2. SYKOSE
  3. SYPHILINIE
  4. TUBERKULINIE
  5. CANCERINIE
  6. VAKZINOSE

Obwohl den heutigen Homöopathen der derzeitige wissenschaftliche Stand der Medizin bekannt sein kann, sprechen sie weiterhin von Miasmen, wenn sie bestimmte Phänomene meinen, die in der homöopathischen Praxis scheinbar beobachtet werden. Die heutigen Homöopathen verfolgen weiterhin die Miasmenlehre als eine in der Homöopathie verwendete Theorie zur Erklärung der Ursache chronischer Krankheiten, obwohl sie schon seit dem 19. Jahrhundert durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse (zB. Infektiologie) widerlegt wurde und in der restlichen medizinischen Wissenschaft somit abgelehnt wird.

Die heutigen lernwilligen Homöpoathen geben gerne 200 Nüsse aus, um sich über Misamen „fortzubilden“. Keine Sorge, dieses Geld kriegen sie leicht wieder herein!

Als Alternativhomöopath, äääh… FSMoPath möchte ich hiermit spirituell festlegen, dass die Wissenschaft der Misamen für die Heilkunst der FSMoPathie nicht anzuwenden ist. Die FSMoPathie braucht keinen künstlich aufgeblähten Überbau von (veralteten) Wissenschaften, nein, sie lebt allein vom Nudeligen Glauben an das Allgütige Monsterrr! Die FSMoPathie ist im Übrigen eine Schulmedizin, da sie keine exaggerierten Heilkunsterfolge verspricht!

Nehmen wir Hahnemann also beim Wort – genaue Beobachtung, unermüdete Forschung und sorgfältige Vergleichung haben uns zu einem so weit fortgeschrittenen Wissensstand geführt, dass wir das Beharren auf 200 Jahre alten Dogmen getrost vergessen können.

Hail Eris und Ramen,

Mr_MIR @ live.de
(Heiler, theoretischer Homöopath, Pirat, Prophet, Heiltheoretiker, Illuminat, bezahlter Kampfposter)

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